
Nach 15 Jahren endet die Zusammenarbeit zwischen dem SK Sturm Graz und Franco Foda. Wie der Verein nach dem Cup-Aus im Viertelfinale gegen den TSV Hartberg gestern mitteilte, wird Foda ab sofort nicht mehr auf der Bank der Grazer Platz nehmen. "Wir haben noch alle Chancen, einen internationalen Bewerb zu erreichen, daher sind wir der Meinung, dass wir mit neuen Kräften in die letzten sieben Spiele, von denen wir vier zu Hause austragen können, gehen sollen", erklärte Sturms neuer sportlicher Geschäftsführer Paul Gludovatz.
Foda, der letzte Saison mit Sturm die Meisterschale geholt hatte, nahm die Entscheidung gelassen hin: "So ist das Fußballgeschäft. Das muss ich akzeptieren und respektieren." Der 45-jährige Deutsche, der von 1997 bis 2001 für die Grazer kickte und anschließend in den Trainerstab der Amateure wechselte, hatte Sturm die letzten sechs Jahre trainiert. Neben dem Meistertitel im letzten Jahr konnte das Team 2010 den Cup gewinnen und nahm in den Saisonen 2009/10 und 2011/12 an der UEFA Europa League teil. Bis Ende der Saison werden Fodas Aufgaben vom Interimstrainer-Trio Thomas Kristl, bisher Co-Trainer der Kampfmannschaft und den beiden Amateure-Coaches Dietmar Pegam und Günther Neukirchner übernommen.
Nicht nur bei Sturm gibt es Neuigkeiten aus der Personalabteilung, sondern auch beim SK Rapid Wien. Helge Payer verlässt mit Saisonende den Verein und wird sich einer neuen Herausforderung stellen. Payer wird ab sofort nicht mehr mit der Mannschaft mittrainieren und die Weichen in Richtung Zukunft legen. Der Torhüter, zuletzt nicht mehr erste Wahl, kam 1991 zu Rapid und gewann mit den Grün-Weißen zwei Meistertitel (2005, 2008).
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