Der Armenische Fußballverband (FFA) hat seinen alljährlichen Gala-Abend dazu genutzt, den Kampf gegen Intoleranz und Diskriminierung in den Vordergrund zu rücken. Weitere Informationen zum Fußball in Armenien finden Sie diese Woche bei unserer Vorstellung der 52 Mitgliedsverbände der UEFA. Klicken Sie hier.
Nicht ausruhen
Während der Zeremonie, die von nahezu allen armenischen Top-Spielern und vielen Klub-Offiziellen, Regierungs- und Parlamentsmitgliedern besucht wurde, sagte FFA-Präsident Ruben Hayrapetyan: "Wir können uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen. Wir müssen sicherstellen, dass dieses Phänomen vom Erdboden verschwindet."
Armenische Aktion
Armenien beteiligt sich seit einiger Zeit an der pan-europäischen Antirassismus-Kampagne der UEFA. So wurden bei der UEFA EURO 2004™-Qualifikationspartie gegen Spanien im ganzen Stadion der Republik in Eriwan Transparente mit der armenischen und englischen Aufschrift "Armenischer Fußball gegen Rassismus" aufgehängt.
"Negatives Phänomen"
Im November fanden dann weitere Aktivitäten statt, darunter auch ein Programm mit den bekanntesten Musikern des Landes. Hayrapetyan unterstrich noch einmal, wie wichtig es sei, dass alle Gemeinschaften in Armenien akzeptiert würden. "Wir werden hart daran arbeiten, die kommenden Generationen armenischer Fußballer dahingehend zu erziehen, dass dieses negative Phänomen in unserem Fußball nie Fuß fassen kann."
Botschaft verbreiten
Das Anti-Rassismus-Projekt will nicht nur für die schwarzen Spieler, sondern auch für nationale Minderheiten in Armenien sowie Russen, Ukrainer, Kurden und Juden Partei ergreifen. Auch Armeniens Journalisten wurden aufgefordert, die Botschaft in ihren Medien zu verbreiten.
Von Eriwan nach Teheran
In diesem Monat wollen zwei Professoren der Pädagogischen Universität Eriwan zu Fuß in die iranische Hauptstadt Teheran marschieren, um so die Anti-Rassismus-Kampagne im Fußball noch populärer zu machen. Die Idee zu dieser Tour entwickelten die beiden Professoren Hrant Patrikyan und Yurik Muradyan, nachdem sie in Fernsehen und Presse von dem Projekt des FFA erfahren hatten.
Vorlesung gegen Rassismus
Die Tour beginnt an der iranischen Botschaft in Eriwan und endet an der armenischen Botschaft in Teheran. Die beiden Professoren werden in beiden Ländern Treffen abhalten und an der Universität von Teheran eine Vorlesung zu den Anti-Rassismus-Kampagnen des FFA und der UEFA abhalten.
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