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Nein zu Rassismus

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  • CSKA sagt "Nein zu Rassismus"
    CSKA sagt "Nein zu Rassismus"
    Als Teil der FARE-Aktionswochen sprachen Igor Akinfeev und Seydou Doumbia von ZSKA Moskva darüber, wie wichtig es ist, dass der Fußball ein inklusiver Sport ist und sich gegen Diskriminierung einsetzt.
    19.10.20151:37
  • UEFA-FARE Anti-Rassismus-Woche
    UEFA-FARE Anti-Rassismus-Woche
    16.10.20120:43

Der Kampf gegen Rassismus, Diskriminierung und Intoleranz im Fußball wurde in den letzten Jahren zu einem der Hauptanliegen der UEFA. Entsprechend nutzt die UEFA auch alle ihr zur Verfügung stehenden Plattformen, um eine ganz wichtige und unmissverständliche Botschaft auszusenden: Nein zu Rassismus.

Die UEFA ist seit der Unterzeichnung eines förmlichen Vertrags im Jahr 2001 ein großer Förderer des FARE-Netzwerks, das eine Vielzahl von Gruppen und Verbänden umfasst, die in ganz Europa gegen Intoleranz und Diskriminierung ankämpfen.

Die UEFA unterstützt die FARE-Organisation auf finanziellem Wege ganz signifikant und in Zusammenarbeit wurden bereits eine Reihe von Events ausgetragen. Mit der Zielsetzung, größeren gegenseitigen Respekt zu erreichen und gegen Rassismus und Diskriminierung anzukämpfen, werden immer wieder unmissverständliche Botschaften ausgesendet.

Jedes Jahr unterstützt die UEFA am dritten Spieltag der UEFA Champions League und der UEFA Europa League die größte Anti-Diskriminierungskampagne Europas, die FARE Action Weeks. In diesem Jahr wird das auch am zweiten und dritten Spieltag der Qualifikationsspiele zur UEFA EURO 2016 der Fall sein. Während der Action Weeks findet in ganz Europa eine Vielzahl an Veranstaltungen statt. Zu diesen Veranstaltungen gehören Workshops, Gruppendiskussionen und Mini-Fußballturniere mit Fans, Vereinen, Nationalverbänden, ethnischen Minderheiten und Jugendorganisationen. Dank der Unterstützung der UEFA konnte FARE eine Vielzahl von vielversprechenden Initiativen fördern.

Die "Nein-zu-Rassismus"-Kampagne soll die Öffentlichkeit für dieses Thema sensibilisieren und den Kampf gegen Intoleranz und Diskriminierung unterstützen. Jedes Jahr im Oktober zeigt die UEFA ihre uneingeschränkte Unterstützung der FARE-Aktionswoche, indem bei allen Partien die Mannschaftskapitäne "Nein-zu-Rassismus"-Armbänder tragen, außerdem werden Anti-Rassismus-Botschaften sowie ein Video mit Spielern, die gegen Rassismus aufrufen, auf den Video-Tafeln in den Stadien gezeigt. Außerdem werden Spieler einen "Nein-zu-Rassismus"-Wimpel präsentieren, und vor dem Beginn eines jeden Spiels wird ein "Nein-zu-Rassismus"-Banner auf dem Spielfeld zur Schau gestellt.

Beim XXXVII. Ordentlichen UEFA-Kongress in London haben die UEFA und ihre Mitgliedsverbände eine Resolution verabschiedet, die den Kampf des europäischen Fußballs gegen Rassismus unterstreicht. Die Resolution beinhaltet, dass Schiedsrichter ein Spiel bei rassistischen Vorfällen unterbrechen, vorübergehend aussetzen oder auch ganz abbrechen. Folgen hiervon können Stadionsperren für Vereine sein, sollten die Fans rassistisch auffallen.

Die UEFA hat sich für eine stärkere Bekämpfung von Rassismus im Fußball und für die Einführung strikterer Strafen gegen rassistisches Verhalten eingesetzt und diese auch eingeführt. Auf diesem Weg soll der Kampf gegen Rassismus im Fußball noch effektiver ausgetragen werden – ganz in Einklang mit der Null-Toleranz-Politik der UEFA.

Die UEFA zeigte sich erfreut darüber, wie viele wichtige Persönlichkeiten dem europäischen Fußball-Dachverband, FARE und der europäischen Fußballgemeinschaft im Kampf gegen Rassismus bereits zur Seite standen und noch immer stehen. Viele ehemalige und aktive Spieler haben sich in dieser Sache eindeutig positioniert und öffentlich zur Bekämpfung von Rassismus aufgerufen.

Der langfristige Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung stand im Mittelpunkt der Konferenz "Respektiere Vielfalt", die gemeinsam von UEFA, dem FARE-Netzwerk und der Spielergewerkschaft FIFPro organisiert und vom Italienischen Fußballverband (FIGC) im September 2014 in Rom ausgerichtet wurde. Die Konferenz wollte im Beisein der wichtigsten Interessengruppen das Bewusstsein dafür fördern, wie man mit den verschiedenen Aspekten der Themen Rassismus und Diskriminierung umgehen sollte.