Der europäische Fußball setzt ein Zeichen für Vielfalt, Inklusion und Zugang für alle

Die europäischen Vereine und ihre Spieler haben zusammen mit der UEFA und Fare ein Zeichen für Inklusion, Vielfalt und Zugang für alle sowie zur Bekämpfung von Diskriminierung im Fußball gesetzt.

©UEFA

Der europäische Fußball stand auf höchster Vereinsebene zusammen und setzte ein starkes Zeichen für Inklusion, Vielfalt und Zugang für alle im Fußball.

Bei den Spielen von UEFA Champions League, UEFA Europa League und UEFA Women’s Champions League unterstützten die Klubs und ihre Stars erneut die umfassende Kampagne zur Bekämpfung von Diskriminierung und Ausgrenzung im Fußball. 

Arjen Robben von Bayern München unterstützt die Kampagne.
Arjen Robben von Bayern München unterstützt die Kampagne.©Getty Images

Die Aktivitäten auf der großen europäischen Bühne fanden im Rahmen der Aktionswochen „Football People“ des Fare-Netzwerks statt, die seit Anfang Oktober auf dem ganzen Kontinent organisiert wurden.

Auf den Großbildschirmen der Fußballstadien Europas wurden den Fans Videoclips zum Thema gezeigt. Über die Stadionlautsprecher wurden entsprechende Durchsagen gemacht, und Kinder mit #EqualGame-T-Shirts vermittelten die klare Botschaft, dass Diskriminierung im Fußball keinen Platz hat. 

Die Juventus-Stars mit den Begleitkindern im Spielertunnel.
Die Juventus-Stars mit den Begleitkindern im Spielertunnel.©UEFA

Die Mannschaften reihten sich vor dem Anpfiff gemeinsam mit dem Gegner und den Schiedsrichten für Gruppenfotos auf und der Hashtag #EqualGame war allgegenwärtig. In allen Spielprogrammen erschien ein Leitartikel zu den „Football People“-Aktionswochen.

Die europäischen Vereine machten auch von ihren eigenen Kommunikationskanälen und Social-Media-Plattformen Gebrauch und brachten ihre Unterstützung für die Fare-Aktionswochen deutlich zum Ausdruck – UEFA-Präsident Aleksander Čeferin nannte die Kampagne „die größte Bewegung im Fußball für gesellschaftlichen Wandel in Europa“. 

Die Spielerinnen von Wolfsburg und Atlético Madrid setzen vor ihrem Duell in der UEFA Women’s Champions League ein Zeichen.
Die Spielerinnen von Wolfsburg und Atlético Madrid setzen vor ihrem Duell in der UEFA Women’s Champions League ein Zeichen.©Getty Images

Hauptziel der „Football People“-Aktionswochen ist die Bekämpfung von Diskriminierung im Fußball und die Entwicklung neuer Ideen und Praktiken, um gegen Ausgrenzung vorzugehen. In über 50 Ländern weltweit wurde eine große Bandbreite an Aktivitäten auf die Beine gestellt.

Die enge und langjährige Partnerschaft zwischen der UEFA und dem Fare-Netzwerk geht auf das Jahr 2001 zurück. Die „Football People“-Aktionswochen entsprechen voll und ganz den Zielen der neuen UEFA-Kampagne #EqualGame zur Förderung von Inklusion, Vielfalt und Zugang für alle im Fußball. Die Kampagne wird von mehreren Topstars der europäischen Klubwettbewerbe unterstützt. 

Mädchen mit #EqualGame-T-Shirts.
Mädchen mit #EqualGame-T-Shirts.©UEFA

#EqualGame ist eine Weiterentwicklung der früheren UEFA-RESPECT-Kampagne „Nein zu Rassismus“. Die UEFA bleibt dem Kampf gegen Rassismus weiterhin verpflichtet, hat ihre Kampagne nun aber ausgebaut, um alle Aspekte von Inklusion wie ethnische Zugehörigkeit, Geschlecht, Alter, sexuelle Orientierung und Religion einzuschließen. 

Kinder bei der Begegnung der UEFA Women's Champions League in Lyon.
Kinder bei der Begegnung der UEFA Women's Champions League in Lyon.©UEFA
Kinder mit #EqualGame-T-Shirts begleiten die Spieler beim Europa-League-Spiel in Hoffenheim auf den Platz.
Kinder mit #EqualGame-T-Shirts begleiten die Spieler beim Europa-League-Spiel in Hoffenheim auf den Platz.©Getty Images
Kevin Mirallas von Everton vor seinem Europa-League-Einsatz.
Kevin Mirallas von Everton vor seinem Europa-League-Einsatz.©Getty Images