Ramos überreicht UEFA-Spende an IKRK

Die UEFA hat dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz 100.000 Euro für das Rehabilitationsprogramm für Landminenopfer in Afghanistan gespendet. Überreicht wurde der Scheck von Sergio Ramos, Kapitän von Real Madrid.

Von links nach rechts: Peter Gilliéron (UEFA), Sergio Ramos und Boris Michel (IKRK)
Von links nach rechts: Peter Gilliéron (UEFA), Sergio Ramos und Boris Michel (IKRK) ©UEFA

Die UEFA ist der festen Überzeugung, dass man mit der Kraft des Fußballs anderen Menschen helfen kann, ihr Leben wieder neu aufzubauen. Den Glauben daran setzt sie alljährlich in die Tat um durch ihre langandauernde Partnerschaft mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK).

Zum zehnten Mal in Folge hat die UEFA dem IKRK 100.000 Euro gespendet, die dessen Rehabilitationsprogramm in Afghanistan für Landminenopfer und Menschen mit anderen Behinderungen zugutekommt.

In diesem Jahr hat Sergio Ramos, Verteidiger von Real Madrid, diesbezüglich eine große Rolle gespielt als Unterstützer und Vorbild.

Ramos überreichte den Scheck über die 100.000 Euro an den IKRK-Regionaldirektor für Asien, Boris Michel. Zugegen war auch Peter Gilliéron, der Vorsitzende der UEFA-Kommission für Fairplay und soziale Verantwortung. Die Zeremonie fand statt vor dem Achtelfinalhinspiel der UEFA Champions League von Real gegen Napoli am Mittwoch im Estadio Santiago Bernabéu.

Der spanische Nationalspieler hatte bei der Wahl zum Team des Jahres 2016 der User von UEFA.com die meisten Stimmen erhalten.

Er sorgte auch für reichlich Freude bei den Mitgliedern der Fußballmannschaft des Rehabilitationszentrums in Kabul, indem er sich Zeit nahm, Fragen der Spieler zu beantworten. So erklärte er unter anderem, was nötig ist, um ein Spitzenspieler zu werden.

"Die Menschen vom IKRK-Rehabilitationsprogramm sind für uns eine Inspiration", sagte er, "weil sie ein Beispiel dafür geben, wie man trotz aller Probleme, mit denen sie zu kämpfen haben, dem Leben positiv gegenüberstehen kann."

Die Mission des IKRK ist es, Zivilisten in Ländern, die von einem Krieg betroffen waren, zu helfen. Bereits seit 1997 besteht die Partnerschaft mit der UEFA.

Das Rehabilitationsprogramm in Afghanistan sorgt für die Bereitstellung von Prothesen und Physiotherapie, die Unterstützung bei der Berufsausbildung und gibt den betroffenen Menschen die Chance, in der Fußballmannschaft des Rehabilitationszentrums die Freuden dieses Sports zu genießen.

"Ich möchte meinen Lob aussprechen gegenüber dem IKRK, das unermüdlich arbeitet, um Landminenopfern zu helfen; viele von denen sind Kinder", sagte UEFA-Präsident Aleksander Čeferin. "Dessen Programm in Afghanistan, das schon seit etlichen Jahren in Kraft ist, zeigt, dass Fußball in herausfordernden Zeiten für echte Hoffnung sorgen kann."

"Ich freue mich, dass die UEFA hier helfen kann, und dass der Sport, den wir lieben, einen positiven Einfluss auf den Heilungsprozess von vielen Menschen in dieser unruhigen Region haben kann", fügte er hinzu.

Video-Interviews:

Interview mit Sergio Ramos über Fußball und Rehabilitation

Sergio Ramos beantwortet Fragen von Fußballspielern vom Rehabilitationszentrum des IKRK in Kabul

 

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