Deutsche Vereine zeigen Solidarität mit Flüchtlingen

Die UEFA, der Deutsche Fußball-Bund und die Bundesregierung haben finanzielle Unterstützung zugesagt, um Flüchtlingen im ganzen Land ein Fußballangebot machen zu können.

Syrische Fußballer in Deutschland
Syrische Fußballer in Deutschland ©SC Bösen

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat im Frühjahr angesichts wachsender Flüchtlingsströme und der großen Hilfsbereitschaft bei den Vereinen an der Amateurbasis die Initiative "1:0 für ein Willkommen" ins Leben gerufen.

Die DFB-Stiftung Egidius Braun und die deutsche Nationalmannschaft einerseits und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration andererseits stellen jeweils 300.000 Euro zur Verfügung. Die UEFA hat diesen Spendentopf nun um 50.000 Euro aufgestockt, worauf hin die Regierung ihren Zuschuss ebenfalls um 50.000 Euro erhöhte.

Mit dem Geld werden 800 Vereine im Jahr 2015 und 600 Vereine 2016 mit einem einmaligen Startzuschuss von 500 Euro bedacht. Bezuschusst werden Vereine, die Flüchtlingen ein Fußballangebot machen und damit Kommunen und öffentliche Träger wesentlich unterstützen.

"Wer miteinander Fußball spielt, kommt auch ohne große Sprachkenntnisse ins Gespräch", sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach. "Gerade für die Kinder aus Flüchtlingsfamilien ist es oft ein großes Glück, wieder Fußball spielen zu können. Die wichtige Arbeit an der Fußballbasis wird durch die Initiative unkompliziert und effektiv unterstützt."