Deutliches Zeichen gegen Rassismus bei Spielen der UEFA Champions League und der UEFA Europa League

Diese Spielwoche der UEFA Champions League und der UEFA Europa League wird im Zeichen der Bekämpfung aller Formen von Diskriminierung stehen.

©Getty Images

050 - Spieler unterstützen bei anstehenden Begegnungen UEFA-Kampagne "No To Racism" (Nein zu Rassismus)

Die am dritten Spieltag der UEFA Champions League und der UEFA Europa League ausgesendete Botschaft ist glasklar: Im Fußball haben Rassismus, Diskriminierung und Intoleranz nichts zu suchen. Diese Spielwoche der UEFA Champions League und der UEFA Europa League wird im Zeichen der Bekämpfung aller Formen von Diskriminierung stehen. In Fußballstadien in ganz Europa wird die UEFA die größte Antidiskriminierungs-Kampagne des Kontinents unterstützen: Die "Football People"-Aktionswochen von FARE.

Diese Kampagne wurde erstmals auch im Rahmen von Länderspielen durchgeführt; so standen der erste und zweite Spieltag der European Qualifiers ebenfalls ganz im Zeichen von "No To Racism". 40 Spiele der prestigeträchtigen UEFA-Klubwettbewerbe und 54 Spiele der European Qualifiers werden der UEFA als Plattform für eine Reihe von Aktivitäten dienen, die Tausende Zuschauer in den Stadien und Millionen mehr an den Bildschirmen sehen werden. Die UEFA bekräftigt damit ihr Engagement für einen europäischen Fußball ohne Rassismus und Intoleranz. Zudem werden in der kommenden Woche zahlreiche Vereine eigene Aktionen durchführen und auf diese Weise die Kampagne stärken.

In den Stadien wird der "No to Racism"-TV-Spot der UEFA gezeigt, zudem werden gezielt Stadiondurchsagen gemacht und Werbeanzeigen in den Spielprogrammen abgedruckt. Auf diese Weise sollen die Fans dazu aufgerufen werden, sich gemeinsam mit der UEFA gegen Rassismus im Fußball zu stellen. Die Spieler beider Mannschaften werden von Kindern auf das Spielfeld begleitet, die T-Shirts mit der Aufschrift "No to Racism" tragen, und die Spielführer werden mit einer entsprechenden Kapitänsbinde auflaufen. Der TV-Spot wird von allen Sendepartnern mit Rechten in Europa ausgestrahlt, die auf diese Weise dafür sorgen, bei den Millionen Fernsehzuschauern ein Zeichen gegen Diskriminierung zu setzen.

UEFA-Präsident Michel Platini sagte dazu: "Die UEFA, ihre Mitgliedsverbände und ihr langjähriger Partner, das FARE-Netzwerk, wollen um jeden Preis dafür sorgen, allen Formen von Diskriminierung in unserem Sport einen Riegel vorzuschieben und dazu beitragen, diese von unserem Kontinent zu verbannen. Aus diesem Bestreben heraus haben wir beim UEFA-Kongress im Mai 2013 eine Antirassismus-Resolution verabschiedet, die unser Engagement in diesem Bereich deutlich zum Ausdruck bringen soll. Zudem werden wir im Rahmen der "No to Racism"-Kampagne auch weiterhin dafür kämpfen, dass der Fußball gegenüber Menschen mit verschiedensten Hautfarben, kulturellen Hintergründen und Glaubensrichtungen tolerant und integrierend handelt."

FARE-Geschäftsführer Piara Powar erklärte: "Die "Football People"-Aktionswochen von FARE stellen heute die größte Plattform für gesellschaftliche Botschaften im Sport dar, und darauf sind wir sehr stolz. Sowohl kleine Breitenfußballgruppen als auch die größten Klubs Europas in der UEFA Champions League und der UEFA Europa League bis hin zu Nationalmannschaften im Rahmen der European Qualifiers beteiligen sich daran. Sie verbreiten die Botschaft von Gemeinschaft und Integration, die für unsere Zukunft wegweisend ist. Die Unterstützung der UEFA bei der Verbreitung dieser Botschaft an die Zuschauer weltweit spielt dabei eine tragende Rolle."

Der europäische Fußball steht vereint hinter dieser Antidiskriminierungs-Botschaft: Im Rahmen der UEFA-"No to Racism"-Kampagne wird der Resolution Rechnung getragen, die beim UEFA-Kongress im Mai 2013, als sich alle UEFA-Mitgliedsverbände für eine stärkere Bekämpfung von Rassismus im Fußball und für die Einführung härterer Strafen gegen rassistisches Verhalten aussprachen, verabschiedet wurde. In der Resolution werden die Schiedsrichter dazu aufgefordert, ein Spiel bei rassistischen Vorfällen zu unterbrechen, vorübergehend auszusetzen oder gar ganz abzubrechen; Spieler oder Mannschaftsoffizielle, die rassistischen Verhaltens für schuldig befunden wurden, werden für mindestens zehn Spiele gesperrt, und rassistisches Verhalten von Fans kann mit einer Platzsperre geahndet werden. Die UEFA hat zudem ihre Rechtspflegeordnung überarbeitet und im Zusammenhang mit Rassismus strengere Strafen eingeführt.

Weiterführende Informationen über die Aktionen im Rahmen der FARE-Aktionswoche sind auf farenet.org erhältlich.
Weitere Informationen zur UEFA-Kampagne "No to Racism" sind auf UEFA.org verfügbar..