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Soziale Verantwortung

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Der Fußball ist längst weltweit ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaft und wohl der populärste Sport auf dem Globus. Er hat dank seinem Einfluss ein gewaltiges Potenzial, soziale Entwicklungen voranzutreiben.

Das Konzept der UEFA im Bereich der sozialen Verantwortung ist darauf ausgelegt, über den Fußball langfristige, nachhaltig positive Effekte für die Gesellschaft zu schaffen. Das Portfolio der sozialen Verantwortung umfasst einerseits jeweils auf fünf Jahre angelegte strategische Partnerschaften mit Organisationen, die sich ähnliche Ziele auf die Fahnen geschrieben haben (Vielfalt und Kampf gegen Diskriminierung, soziale Integration und Gleichbehandlung, eine aktive und gesunde Lebensführung, Fußball für alle), sowie andererseits die Finanzierung einer Reihe von Fußballstiftungen und Wohltätigkeitsprogrammen. Von 2012 bis 2017 heißen die Partner:

FARE-Netzwerk – führend im Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung im Fußball

Cross Cultures Offene Fun-Fußballschulen – Programm für Kinder, das die Teilnehmer ausgehend vom Teamgedanken Verständnis, Akzeptanz und Zusammenleben zwischen Menschen verschiedener Kulturen lehrt

World Heart Federation – Werbung für gesunde Ernährung und Bewegung, um Übergewicht bei Kindern und Herzkrankheiten vorzubeugen

Fußball für alle“-Portfolio – soll behinderten Spielern mehr Möglichkeiten zum Fußballspielen geben:
- Internationaler Blindensportverband (IBSA)
- Internationaler Verband für Sportler mit Zerebralparese (Cerebral Palsy International Sports and Recreation Association, CPISRA)
- Special Olympics Europa/Eurasien (SOEE)
- Europäischer Gehörlosen-Sportverband (European Deaf Sports Organisation, EDSO)
- Verband für Elektrorollstuhl-Fußball (European Powerchair Football Association, EPFA)

Football First: UEFA We Care“-Portfolio – finanzielle Unterstützung für bestimmte Stiftungen und Wohltätigkeitsprojekte, die in Verbindung mit der europäischen Fußballfamilie stehen

Diese Partnerschaften ermöglichen es der UEFA, mit ausgewiesenen Experten zusammenzuarbeiten und so zu empfehlenswerten Vorgehensweisen und Lösungsansätzen zu gelangen. Meist stellen sich Verbesserungen nicht über Nacht ein; deshalb wurde ein Fünf-Jahres-Zeitraum gewählt, in dem greifbare Ergebnisse erzielt werden können.

Zusätzlich zu den Fünf-Jahres-Partnerschaften arbeitet die UEFA auch mit einer Reihe von anderen Partnern zusammen. Diese Partnerschaften sind eventbezogen oder konzentrieren sich auf langfristige, nachhaltige Entwicklungen:

Zentrum für Zugang zum Fußball in Europa (Centre for Access to Football in Europe, CAFE) – setzt sich für einen verbesserten Zugang von behinderten Menschen zu Stadien in ganz Europa ein

Obdachlosen-WM – versucht, die gesellschaftliche Integration von Obdachlosen durch den Sport zu verbessern

World Wildlife Fund (WWF) – kämpft an vorderster Front gegen die Zerstörung von Lebensräumen und den Klimawechsel

Internationale Plattform für Sport und Entwicklung (sportanddevelopment.org) – eine zentrale Online-Informationsquelle, die Sport und Entwicklungshilfe durch konkrete Aktionen rund um den Globus verbindet

Die UEFA weiß um die Bedeutung der sozialen Verantwortung und die Rolle des Fußballs, und dazu gehört auch das Fairplay auf dem Rasen. So werden zum Beispiel alle Strafen, welche die Kontroll- und Disziplinarkammer der UEFA verhängt, automatisch in die oben angeführten Programme aus dem Bereich der sozialen Verantwortung reinvestiert.

Seit 1998 wird im Rahmen des offiziellen Auftakts zur UEFA-Champions-League-Saison in Monaco alljährlich ein Wohltätigkeitsscheck verliehen, der mit einer Million Euro dotiert ist und jeweils an eine wohltätige Organisation oder Stiftung geht.

Das UEFA-Programm zur sozialen Verantwortung, das sich stets an den aktuellen Gegebenheiten orientiert und sich kontinuierlich weiterentwickelt, hat noch zahlreiche weitere Facetten. So kooperiert die UEFA beispielsweise eng mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), um den Opfern von Landminen in Afghanistan zu helfen. Die UEFA ist der festen Überzeugung, dass es ihre Pflicht ist, soziale Verantwortung zu übernehmen. Es handelt sich um eine ethische Herausforderung, der sich kein Mensch und keine Organisation entziehen sollte.

Eine Resolution, die die Vielfalt im Fußball sicherstellen soll, wurde auf dem Seminar "Breaking The Glass Ceiling" im Dezember 2014 in Amsterdam vorgestellt. Wichtigstes Thema war dabei die institutionalisierte Diskriminierung im Fußball. Dieses Seminar wurde gemeinsam von der UEFA, dem niederländischen Fußballverband (KNVB) und dem FARE-Netzwerk (Football against Racism in Europa) organisiert.