Medizinisches Symposium in Athen

Schauplatz der Ausgabe 2018 des alle vier Jahre stattfindenden Medizinischen Symposiums der UEFA ist vom 30. Januar bis 1. Februar Athen.

Dr. Ian Beasley beim Medizinischen Symposium 2014
Dr. Ian Beasley beim Medizinischen Symposium 2014 ©Sportsfile

Vom 30. Januar bis 1. Februar findet in der griechischen Hauptstadt Athen das 7. Medizinische Symposium der UEFA statt, mit dem der europäische Fußballverband erneut ihr Engagement für die Weiterentwicklung der Fußballmedizin unterstreichen möchte.

Das Motto des Symposiums 2018 lautet „Die Bedeutung der Medizin im Fußball“. Sportärzte, Physiotherapeuten und anderes medizinisches Personal spielen eine zentrale Rolle beim Schutz der Spieler, bei der Optimierung der Leistungsfähigkeit der Mannschaft und bei der Sauberhaltung des Fußballs.

Zu dem Symposium sind Verbandsärzte aus allen 55 UEFA-Mitgliedsverbänden sowie zahlreiche Ärzte europäischer Klubs geladen. Insgesamt wird mit rund 200 Teilnehmern gerechnet. Die UEFA-Abteilung Medizinisches und Antidoping arbeitet mit Unterstützung des Griechischen Fußballverbands daran sicherzustellen, dass dieses siebte Symposium ähnlich erfolgreich verläuft wie seine Vorgänger in Frankfurt (1993), Coverciano/Florenz (1997), Nyon (2002), Istanbul (2006), Stockholm (2010) und Madrid (2014).

Auf der Tagesordnung steht die Rolle der Medizin im modernen Fußball in all ihren Facetten, die in diversen Fachvorträgen präsentiert werden. Besprochen werden sollen die jüngsten Entwicklungen auf Gebieten wie Ernährung, Spielergesundheit, Notfallmedizin, Gehirnerschütterungen, Rehabilitation nach Verletzungen sowie Anforderungen im Bereich der Dopingbekämpfung. Oftmals bilden dabei Daten aus der UEFA-Verletzungsstudie für Eliteklubs (ECIS) die Diskussionsgrundlage.

An einer Podiumsdiskussion über die Bedeutung der Medizin im Fußball werden so illustre Gäste wie Louis van Gaal, Edwin Goedhart (KNVB), Gijs de Jong (KNVB), Jan Ekstrand (ECIS), Dave Reddin (FA) und Darcy Norman (AS Rom) teilnehmen.

Zweck des Symposiums ist es, die Arbeit von Europas Fußballmedizinern voranzubringen. Bereits in der jüngeren Vergangenheit konnten durch Initiativen wie das UEFA-Fortbildungsprogramm für Fußballärzte und die Verletzungsstudie für Eliteklubs zahlreiche Synergieeffekte erzielt werden. Am 1. Januar 2018 trat die neue Fassung des Medizinischen Reglements der UEFA in Kraft, das neue Anforderungen bezüglich der medizinischen Mindestanforderungen für UEFA-Wettbewerbe und der medizinischen Vorabuntersuchungen im Hinblick auf die Teilnahme an UEFA-Wettbewerben enthält.

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