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Medizin

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Die Bedeutung der Medizin und des Mannschaftsarztes hat im modernen Fußball stark zugenommen, weshalb die UEFA in der Fußballmedizin, Verletzungsprävention und  behandlung sowie der Sportwissenschaft sehr aktiv ist.

Die UEFA-Abteilung Anti-Doping und Medizinisches unter der Leitung der Medizinischen Kommission, der 13 führende Fußballärzte aus ganz Europa angehören, ist für alle medizinischen Projekte der UEFA zuständig. Die meisten Kommissionsmitglieder sind bzw. waren Nationalmannschaftsärzte und sind in Orthopädie, Kardiologie und Sportmedizin spezialisiert.

Medizinische Mindestanforderungen
Auf die Spielzeit 2012/13 hin hat die UEFA für all ihre Wettbewerbsspiele medizinische Mindestanforderungen eingeführt, um sicherzustellen, dass die Ausrichter von UEFA-Spielen ein Mindestmaß an medizinischer Ausrüstung und Versorgung für Spieler, Schiedsrichter und Mannschaftsoffizielle zur Verfügung stellen, damit bei lebensbedrohlichen oder dauerhafte körperliche Schäden verursachenden Vorfällen angemessen reagiert werden kann.

Medizinische Untersuchungen
Das Medizinische Reglement der UEFA schreibt vor, dass sich die Spieler vor der Teilnahme an einem UEFA-Wettbewerb einer umfassenden ärztlichen Untersuchung unterziehen müssen.

Anti-Doping
Im Rahmen ihres Anti-Doping-Programms führt die UEFA in- und außerhalb ihrer Wettbewerbe Urin- und Bluttests durch, und während der gesamten Dauer der Wettbewerbe finden regelmäßig unangekündigte Trainingskontrollen statt. Die Proben werden unter anderem auf Substanzen wie EPO und menschliche Wachstumshormone untersucht. Sämtliche Proben werden von UEFA-Ärzten entnommen und von WADA-akkreditierten Labors analysiert.

Medizinisches Symposium
Beim Medizinischen Symposium der UEFA kommen Experten aus Vereinen, Verbänden und der gesamten Fußballfamilie zusammen, um sich mit bedeutenden medizinischen Fragen im Fußball wie Verletzungsprävention, Sportmedizin, Frauen- und Juniorenfußball sowie künftigen Entwicklungen in der Fußballmedizin auseinanderzusetzen. Das jüngste Medizinische Symposium der UEFA fand im Februar 2014 statt.

Verletzungsstudien
Die UEFA-Verletzungsstudie für Eliteklubs läuft seit 2001 und bietet einen unvergleichlichen Fundus an Daten über fußballspezifische Verletzungen. Durch diese Daten erhalten Vereine, Verbände und die gesamte mit diesem Bereich befasste Wissenschaft nützliche Erkenntnisse über Verletzungsmuster, Risiken, die Prävalenz bestimmter Verletzungsarten und die Ausfalldauer. Ähnliche Verletzungsstudien werden auch im Rahmen der Endrunden der UEFA-Fußball-Europameisterschaft durchgeführt.

Fortbildungsprogramm für Fußballärzte
Die UEFA hat ein Fortbildungsprogramm für die Fußballärzte sämtlicher 54 UEFA-Mitgliedsverbände auf den Weg gebracht, in dessen Rahmen die Themen Notfallbehandlung, Umgang mit Verletzungen, Anti-Doping und die Rolle des Fußballarztes behandelt werden. Mit diesem Programm bezweckt die UEFA, durch die Vermittlung und Weitergabe von Fachwissen in der Fußballmedizin neue Standards zu setzen.