Ärzte-Ausbildung in Kroatien

Lebensrettende Eil-Maßnahmen und Traumata-Szenarien standen im Mittelpunkt eines UEFA-Kurses für Fußball-Ärzte in Kroatien.

Ein Bild vom Workshop in Kroatien
Ein Bild vom Workshop in Kroatien ©HNS

Lebensrettende Eil-Maßnahmen und Traumata-Szenarien standen im Mittelpunkt eines UEFA-Kurses für Fußball-Ärzte in Kroatien (FDEP).

UEFA-Experten waren ebenso anwesend wie Ärzte des kroatischen Fußballverbandes (HNS) und Mediziner von kroatischen Klubs und tauschten im Rahmen des Kurses wichtige medizinische Informationen aus. HNS-Präsident Davor Šuker war ebenfalls vor Ort und begrüßte die Teilnehmer.

Neben der Verletzungs-Diagnose und -Behandlung standen auch Themen wie die medizinische Erstbehandlung auf dem Rasen, die Rolle und Verantwortlichkeiten der Fußball-Ärzte, Prävention und Rehabilitation von Verletzungen, Psychologie, Fußball-Ernährung und die Anti-Doping-Kampagne im europäischen Fußball auf der Agenda.

Die Inhalte des Kurses wurden in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Kommission der UEFA und anerkannten Sportmedizinern zusammengestellt.

Am Ende eines jeden Kurses können die Teilnehmer dann anhand eines Tests ihre Fähigkeiten und ihr Fachwissen prüfen. Wichtig ist dies nicht zuletzt deshalb, weil die teilnehmenden Ärzte ihr neu erlerntes Wissen 'kaskadenförmig' an Ärzte in ihrem Verband oder Klub weiterreichen sollen.

"Der kaskadenartige FDEP-Kurs in Kroatien war ein perfektes Beispiel, wie man fußballspezifisches, medizinisches Fachwissen in unserem Land verbreiten kann. Mit Hilfe der UEFA haben wir ohne Zweifel die Kompetenz unserer Elite-Ärzte ausgeweitet und damit die medizinische Versorgung im kroatischen Fußball verbessert."
Dr. Zoran Bahtijarević, kroatischer Nationalmannschaftsarzt

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