UEFA begrüßt Resolution zur Spielmanipulation

UEFA-Präsident Michel Platini sagte, man könne dem Europäischen Parlament zur Resolution gegen organisiertes Verbrechen, Korruption und Geldwäsche "nur gratulieren".

Michel Platini stellte klar, dass der Kampf der UEFA gegen Spielmanipulation uneingeschränkt weitergeht
Michel Platini stellte klar, dass der Kampf der UEFA gegen Spielmanipulation uneingeschränkt weitergeht ©UEFA.com

Die UEFA begrüßt die von der Europäischen Union heute verabschiedete Resolution gegen organisiertes Verbrechen, Korruption und Geldwäsche.

Die UEFA nimmt damit wohlwollend zur Kenntnis, dass die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) einen rechtlichen Rahmen im Kampf gegen das Problem von Spielmanipulation schaffen wollen. Besonders erfreut zeigte sich die UEFA über die Tatsache, dass das EU-Parlament das Thema der Kriminalisierung der Spielmanipulation so schnell angeht, um daraus ein fix definiertes Verbrechen zu machen. Dies ist bereits in Bulgarien, Spanien, Frankreich, Italien und Portugal der Fall.

"Mehr als je zuvor benötigen wir im schonungslos geführten Kampf gegen Spielmanipulation die Unterstützung von öffentlicher Seite", sagte UEFA-Präsident Michel Platini.

"Deshalb kann ich das Europäische Parlament für die Resolution gegen das organisierte Verbrechen nur beglückwünschen. Mit dieser Resolution bewegen wir uns in die richtige Richtung und es zeigt sich erneut das gute Verhältnis zu den Europäischen Behörden, sowie deren Anerkennung der Wichtigkeit einer fairen Zukunft im Sport allgemein und auch im Fußball."

"Wir verfolgen interessiert, wie diese Resolution nun von der Europäischen Kommission und den EU-Mitgliedsstaaten umgesetzt wird. Diese müssen sich ihrer Verantwortung stellen und dann schnell und entschlossen handeln.

"Die UEFA wird nach wie vor seine Null-Toleranz-Politik gegenüber allen an Spielmanipulation beteiligten Personen aufrechterhalten."