Verbände debattieren über Fortschritte beim finanziellen Fairplay

Die europäischen Nationalverbände sind zu drei regionalen UEFA-Workshops in Belfast, Chisinau und Rom zusammengekommen, um über die Zukunft des finanziellen Fairplays und der Klublizenzierung nachzudenken.

Der Workshop in Belfast
Der Workshop in Belfast ©UEFA
Die Teilnehmer in Chisinau.
Die Teilnehmer in Chisinau.©UEFA

Die Weiterentwicklung des finanziellen Fairplays und des Klublizenzierungsverfahrens – zwei wesentliche Faktoren zur Stabilisierung der Finanzen der europäischen Fußballvereine – bleibt ein Kernziel der UEFA im Rahmen ihrer Aufgabe, den europäischen Fußball zu schützen und zu fördern.

Eine zentrale Rolle kommt dabei den 55 UEFA-Mitgliedsverbänden zu, weshalb jüngst in Italien, Moldawien und Nordirland regionale Workshops stattfanden, bei denen sich die UEFA, die Verbände und weitere wichtige Interessenträger Gedanken über die künftige Ausrichtung des finanziellen Fairplays und des Klublizenzierungsverfahrens machten.

Die UEFA hat vor kurzem ihren neunten Benchmarking-Bericht zum europäischen Klubfußball veröffentlicht, in dem aufgezeigt wird, wie sich die Finanzlage des Fußballs dank den UEFA-Vorschriften zum finanziellen Fairplay verbessert hat und wie viel stabiler und nachhaltiger die europäischen Erstligavereine in finanzieller Hinsicht geworden sind.

Bei den Workshops wurde über mögliche sportliche und finanzielle Maßnahmen in verschiedenen Bereichen des europäischen Fußballs diskutiert, darunter Nachwuchsförderung, Kinderschutz, Ausbildung und medizinische Betreuung von Spielern, Frauenfußball und Monitoring der Klubfinanzen. 

Die Workshop-Teilnehmer in Rom.
Die Workshop-Teilnehmer in Rom.©UEFA

„Meinungs- und Informationsaustausch sind im schnelllebigen sportlichen und wirtschaftlichen Umfeld der heutigen Zeit noch wichtiger geworden“, erklärt Aleš Zavrl, Leiter Klublizenzierung bei der UEFA.

Die drei Ausrichterverbände präsentierten die Fortschritte, die im Zuge der Klublizenzierung in ihrem jeweiligen Land und darüber hinaus erzielt wurden und zu denen eine Reihe von Initiativen auf nationaler Ebene entscheidend beigetragen haben. 

Mehrere Workshopteilnehmer stellten Klublizenzierungsaspekte aus ihrem eigenen Land vor.

Die Swiss Football League hielt eine Präsentation über Eigentümerwechsel und andere bedeutende Veränderungen innerhalb von Vereinen, während die Fußballverbände der EJR Mazedonien und Islands über Nachwuchsförderung referierten.

Bei jedem der drei Workshops war auch ein Verein aus dem jeweiligen Land – Inter Mailand (Italien), Sheriff Tiraspol (Moldawien) und FC Coleraine (Nordirland) – vertreten, die ihre eigenen Erfahrungen im Bereich der Klublizenzierung und des finanziellen Fairplays schilderten.

Die Berücksichtigung der Ansichten der verschiedenen betroffenen Akteure ist eine wichtige Voraussetzung für die Bewältigung der Herausforderungen im europäischen Fußball; bei den Workshops wurden im Rahmen von Podiumsdiskussionen die Maßnahmen erörtert, die sicherstellen sollen, dass Klublizenzierung und finanzielles Fairplay eine Erfolgsgeschichte bleiben.

 

 

 

 

 

 

 

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