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Griechenland voller Optimismus

Der griechische Triumph bei der UEFA EURO 2004 ist der Höhepunkt in der Geschichte des fußballverrückten Landes.
Griechenland voller Optimismus
Theodoros Zagorakis mit dem Henri-Delaunay-Pokal nach dem Sieg der Griechen bei der UEFA EURO 2004 gegen Portugal ©Getty Images

Griechenland voller Optimismus

Der griechische Triumph bei der UEFA EURO 2004 ist der Höhepunkt in der Geschichte des fußballverrückten Landes.

Obwohl der Griechische Fußballverband (EPO) erst 1926 ins Leben gerufen wurde, war Fußball in Griechenland bereits Ende des 19. Jahrhunderts sehr populär geworden, wurde doch der Athener Verein Panionios NFC 1890 gegründet. Den Anstoß für die Errichtung des Verbands hatten die Spitzenklubs gegeben, die auf nationaler Ebene gegeneinander antreten wollten.

Die Gründung des EPO brachte den griechischen Fußball einen großen Schritt nach vorne. Nach nur einem Jahr wurde der Verband FIFA-Mitglied und veranstaltete in der ersten Liga die erste Meisterschaft. Wie überall in Europa wurde während des Zweiten Weltkriegs auch in Griechenland der Spielbetrieb eingestellt. Nach Kriegsende gehörte er aber wieder zur allgemeinen Lieblingsbeschäftigung.

Der EPO gehörte auch zu den UEFA-Gründungsmitgliedern. Mit großem Respekt für den europäischen Dachverband sowie seine Regeln war der EPO stets darum bemüht, die Entwicklung des Sports nicht nur in Griechenland, sondern auf dem ganzen Kontinent zu unterstützen. Aktuell sind im EPO 5 773 Vereine - die meisten sind Amateurklubs - vertreten. 3 700 dieser Vereine sind in offiziellen Meisterschaften aller Klassen und Altersgruppen aktiv. In den letzten Jahren hat sich viel getan, die meisten Stadien des Landes werden renoviert, um den UEFA-Standards zu entsprechen.

Die professionellen Meisterschaften werden in den Ligen A, B und C veranstaltet. Die Amateur-Liga D wird ebenfalls landesweit gespielt. Die Mannschaften müssen aber mindestens vier Spieler unter 20 Jahre stellen, um den Nachwuchs zu fördern. Teams aus der Division C müssen mit mindestens zwei Spielern unter 21 Jahren agieren. Der griechische Pokal, bei dem nur die Profi-Klubs mitmachen dürfen, wird in den ersten vier Runden mit nur je einem Spiel pro Duell bestritten. Sollte es nach normaler Spielzeit und Verlängerung unentschieden stehen, entscheidet ein Elfmeterschießen. Im Achtelfinale wird nach unentschiedenem Ausgang die Begegnung wiederholt. Viertel- und Halbfinale werden über zwei Partien (Hin- und Rückspiel) ausgetragen.

Griechische Vereine, allen voran Olympiacos FC und Panathinaikos FC, waren in der Vergangenheit regelmäßig in der UEFA Champions League und im UEFA-Pokal vertreten. Panathinaikos erreichte 1971 das Finale des Pokals der europäischen Meistervereine, wo es eine Niederlage gegen den AFC Ajax gab. Außerdem standen sie zweimal im Halbfinale (1984/85 und 1995/96). Olympiacos, AEK Athens FC, Panionios und Larissa FC haben in UEFA-Wettbewerben ebenfalls von sich reden gemacht.

Höhepunkt aber war der Gewinn der UEFA EURO 2004 in Portugal, der zu einer unglaublichen Euphorie führte. Das Team von Otto Rehhagel besiegte im Endspiel in Lissabon Gastgeber Portugal dank des Treffers von Angelos Charisteas. Einschließlich der FIFA-WM 2010 und der UEFA EURO 2012 hat sich Griechenland für sechs große Turniere qualifiziert: für zwei Weltmeisterschaften und vier Europameisterschaften.

Die U21-Elf war 1988 und 1998 bei der UEFA-U21-EM dabei und gehörte schon immer zu den besten Mannschaften des Kontinents. Die U19 folgte diesem Beispiel und erreichte die Titelkämpfe 2007, wo sie sich erst im Endspiel gegen Spanien geschlagen geben mussten. Stark sind die Griechen auch im Frauenfußball und im Futsal, so dass allerorts im griechischen Fußball Optimismus hinsichtlich der Zukunft herrscht.

https://de.uefa.com/insideuefa/member-associations/association=gre/news/newsid=947533.html#griechenland+voller+optimismus

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Präsident

 

Evangelos Grammenos

Evangelos Grammenos

Nationalität: Griechisch
Geboren: 19. Mai 1960
Präsident seit: 2017

• Evangelos Grammenos spielte von 1974 bis 1985 Fußball auf Amateurebene. Noch während seines Rechtsstudiums begann er, im Fußball-Management aktiv zu werden. Er ist seit 1985 Mitglied des Verbands der mazedonischen Fußballklubs (EPS Mazedonien) und war Vorsitzender der Liga- und der Regulierungskommission des Verbands sowie sein amtierender Präsident. Bei seiner Arbeit konzentrierte er sich insbesondere auf Breitenfußball- und Entwicklungsprojekte.

• Grammenos wurde 2002 zum Präsidenten des EPS, dem größten Klubverband Griechenlands, gewählt. 2005, 2009, 2011 und 2015 wurde er wiederholt in seinem Amt bestätigt. Er ist Jurist und Mitglied der Anwaltsvereinigung von Thessaloniki; außerdem ist er als Rechtsberater großer Unternehmen in Griechenland tätig. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Am 18. August 2017 wurde er zum Präsidenten des Griechischen Fußballverbands (EPO) gewählt und lenkt nun die Geschicke der Organisation, die seit Oktober 2016 von einer FIFA-Normalisierungskommission geleitet worden war.

• Bei seinem Amtsantritt betonte Grammenos, dass „wir für Gleichheit und Fairness kämpfen. Der Fußball in Griechenland muss neue Wege gehen, ein Neuanfang ist unvermeidlich. Jetzt brauchen wir viel Arbeit und Planung“.

Generalsekretär

 

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Verbands-Infos

  • Gegründet: 1926
  • UEFA-Mitglied: 1954
  • FIFA-Mitglied: 1927
  • Adresse: Goudi Park P.O. Box 14161 11510 ATHENS
  • Telefon: +30 21 0930 6000
  • Fax: +30 21 0935 9666

Verbands-Koeff.

LandVereinePkt.
12NiederlandeNiederlande2/528.749
13Tschechische Rep.Tschechische Rep.3/527.975
14GriechenlandGriechenland2/527.800
15SchweizSchweiz3/526.800
16DänemarkDänemark1/425.450
Letzte Aktualisierung: 03/11/2017 09:38 MEZ

Titel von Nationalteams

Nationale Wettbewerbe

* Panathinaikos FC wurde(n) 2 Punkt(e) abgezogen
Letzte Aktualisierung: 25/04/2018 15:50 MEZ