Jungen Spielerinnen zum Durchbruch verhelfen

Der Schwedische Fußballverband wird EUR 600 000 in ein dreijähriges Projekt investieren, um mehr Spielerinnen bei diesem entscheidenden letzten Schritt zu unterstützen.

Lilie Persson
Lilie Persson ©SvFF

Das Problem: Nicht genügend junge Frauen schaffen den Sprung vom vielversprechenden Nachwuchstalent zur Spitzenspielerin.

Die Lösung: Der Schwedische Fußballverband wird EUR 600 000 in ein dreijähriges Projekt investieren, um mehr Spielerinnen bei diesem entscheidenden letzten Schritt zu unterstützen.

„Wir haben den Eindruck, dass es für Mädchen schwieriger geworden ist, diese letzte Hürde zu nehmen“, so die Managerin Spielerentwicklung beim Verband, Lilie Persson. „Wir sehen es beim Übergang der Spielerinnen vom U23-Team ins A-Team und daran, wie viele es nicht schaffen, in der Damallsvenskan Fuß zu fassen, nachdem sie Teil der U19-Frauen-Nationalmannschaft waren. Wir hoffen, dass unser neues Projekt, Weltklasse-Frauen‘ es ihnen ermöglichen wird, diesen letzten Entwicklungsschritt erfolgreich zu meistern.“

Zielgruppe sind insbesondere 15- bis 19-Jährige in den Vereinen, wo die Spielerinnen die meiste Zeit verbringen. Die Vereine werden Ressourcen für einen besseren Umgang mit Verletzungen sowie Instrumente für individuelle Videoanalysen erhalten. Zudem werden Trainer und Betreuer im Rahmen eines umfassenden Zertifizierungsverfahrens Fortbildungskurse besuchen und die U23-Frauen-Nationalmannschaft soll mehr Begegnungen bestreiten, damit die jungen Spielerinnen mehr internationale Erfahrungen sammeln können.

„Bessere Vereine werden der Nationalmannschaft besser gewappnete Spielerinnen bereitstellen“, so Persson weiter. „Natürlich ist es auch entscheidend, dass wir den Betrieb auf unserer Seite verbessern, indem wir die Anzahl Begegnungen und Trainingseinheiten für das U23-Team erhöhen, um die Spielerinnen auf eine Karriere im A-Team vorzubereiten.“

Dieser Artikel stammt ursprünglich as UEFA Direct Nr. 176

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