Kaspars Gorkšs in Lettland gewählt

Der ehemalige Kapitän der lettischen Nationalmannschaft, Kaspars Gorkšs, wurde zum neuen Präsidenten des Lettischen Fußballverbands (LFF) gewählt und möchte seine neue Rolle mit demselben Kampfgeist erfüllen, den er als Spieler an den Tag gelegt hat.

Der Präsident des Lettischen Fußballverbands Kaspars Gorkšs.
Der Präsident des Lettischen Fußballverbands Kaspars Gorkšs. ©LFF

Der ehemalige lettische Nationalspieler Kaspars Gorkšs wurde zum Präsidenten des Lettischen Fußballverbands (LFF) gewählt.

Gorkšs, der nach seiner Wahl bei der LFF-Generalversammlung in Riga eine zweijährige Amtszeit antreten wird, folgt auf Guntis Indriksons, der zurückgetreten ist, nachdem er dem lettischen Fußball seit 1996 gedient hatte. In dieser Zeit konnte sich Lettland für die EM-Endrunde 2004 in Portugal qualifizieren. Indriksons wurde zum LFF-Ehrenpräsidenten ernannt.

Gorkšs ist vergangenen Winter als Profifußballer zurückgetreten. Zwischen 2005 und 2017 stand er 89 Mal für Lettland im Einsatz und war während mehrerer Jahre Kapitän der Nationalmannschaft. In seiner herausragenden Karriere als Verteidiger spielte er für Vereine in Lettland, England, Tschechien, Griechenland und Schweden. „Es ist eine große Ehre und Verantwortung für mich“, sagte der 36-Jährige nach seiner Wahl bei der Generalversammlung. „Sie unterstützen nicht nur mich, sondern den ganzen lettischen Fußball.“

Gorkšs möchte sich auf die Entwicklung der Fußballinfrastruktur im Land konzentrieren. „Ich bin fest entschlossen, diesen Prozess in Gang zu bringen und mich an mein Programm zu halten“, bekräftigte er. „Ich habe auf dem Platz immer bis zur letzten Minute gekämpft und werde mich in meiner neuen Rolle für alle anspruchsvollen Aufgaben des Verbands auf dieselbe Weise einsetzen.“

 

 

 

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