Weiterentwicklung der UEFA-Klubwettbewerbe für den Zyklus 2018-21

Das UEFA-Exekutivkomitee hat Änderungen an den UEFA-Klubwettbewerben für den Zyklus 2018-21 genehmigt.

Weiterentwicklungen der UEFA-Klubwettbewerbe wurden beschlossen
Weiterentwicklungen der UEFA-Klubwettbewerbe wurden beschlossen ©UEFA.com

038 - Keine Formatänderungen in UEFA Champions League und UEFA Europa League

Nach einer umfassenden Konsultation sämtlicher Akteure im europäischen Fußball hat die UEFA Änderungsvorschläge für den mit der Spielzeit 2018/19 beginnenden UEFA-Klubwettbewerbszyklus 2018-21 ausgearbeitet.

Auf Empfehlung der UEFA-Kommission für Klubwettbewerbe und des Vorstands der Europäischen Klubvereinigung (ECA) hat das UEFA-Exekutivkomitee diesen Vorschlägen zugestimmt.

Das Format bleibt in beiden Wettbewerben gleich; die weiteren Beschlüsse für den Zyklus 2018-21 sind:

• Im Rahmen der Qualifikation zur UEFA Champions League werden der Meisterweg und der Ligaweg beibehalten; damit wird sichergestellt, dass Vereine aus sämtlichen Verbänden die Chance haben, sich über ihre nationale Meisterschaft für beide Klubwettbewerbe zu qualifizieren.

• Der Sieger der UEFA Europa League ist automatisch für die Gruppenphase der UEFA Champions League qualifiziert (derzeit besteht noch die Möglichkeit, dass er die Playoffs bestreiten muss).

• Die Top-4-Klubs der vier bestklassierten Nationalverbände sind neu automatisch für die Gruppenphase der UEFA Champions League qualifiziert.

• Die Einzelheiten im Zusammenhang mit der Erstellung der Eintrittsliste für beide Wettbewerbe werden bis Ende Jahr ausgearbeitet.

• Die Ausschüttungen an die Vereine werden in beiden Wettbewerben beträchtlich erhöht.

• Es wird ein neues, auf vier Säulen beruhendes Ausschüttungssystem (Teilnahmeprämie, sportliche Leistung, individueller Klubkoeffizient und Marktpool) eingeführt. Dem sportlichen Abschneiden wird verstärkt Rechnung getragen, während der Anteil aus dem Marktpool verringert wird.

• Neues Berechnungssystem für den Klubkoeffizienten: Die Vereine werden auf der Grundlage ihres eigenen Abschneidens klassiert (d.h. der Verbandskoeffizient fließt nicht mehr in die Berechnung ein, es sei denn, der individuelle Koeffizient mache weniger als 20 % des Verbandskoeffizienten aus). Frühere Erfolge werden bei der Berechnung des Koeffizienten ebenfalls berücksichtigt (es werden Punkte für vergangene Europapokal-Titel vergeben, mit unterschiedlicher Gewichtung für UEFA Champions League und UEFA Europa League).

• Es wird eine Tochtergesellschaft geschaffen, die eine strategische Rolle bei der künftigen Gestaltung und dem Management der Klubwettbewerbe innehat: die UEFA Club Competitions SA, bei der die eine Hälfte der geschäftsführenden Direktoren von der UEFA und die andere Hälfte von der ECA ernannt wird.

Theodore Theodoridis, UEFA-Generalsekretär ad interim, sagte zu den beschlossenen Änderungen für den neuen Zyklus:

„Die Weiterentwicklung der UEFA-Klubwettbewerbe ist das Ergebnis einer weitreichenden Konsultation mit Beteiligung sämtlicher Interessenträger, in die ein breites Spektrum an Fachkompetenz und Sichtweisen eingeflossen ist. Damit wird sichergestellt, dass die Qualifikation auch in Zukunft auf sportlichen Kriterien beruht, und dass Vereine aus sämtlichen Verbänden an den europäischen Spitzenklubwettbewerben teilnehmen können. Wir freuen uns, dass der europäische Fußball weiterhin geschlossen hinter den Grundsätzen von Solidarität, fairem Wettbewerb, fairer Ausschüttung und Good Governance steht.“

Änderungen ab 2018 erklärt: http://uefa.to/2bTX7gK