Ermittlungsverfahren gegen Skënderbeu Korça

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007 – Ermittlungen der UEFA zur Beteiligung des albanischen Vereins an Spielmanipulationen

Die UEFA ermittelt derzeit gegen den albanischen Verein Skënderbeu Korça betreffend dessen Beteiligung an Spielmanipulationen. Die Ermittlungen basieren weitgehend auf Daten aus dem UEFA-System zur Aufdeckung betrügerischer Wetten (BFDS). 

Skënderbeu Korça war bereits für die Spielzeit 2016/17 aufgrund der Beteiligung an Spielmanipulationen von der Teilnahme an UEFA-Wettbewerben ausgeschlossen worden.  Das Schiedsgerichts des Sports (TAS) hat diese Sperre vor kurzem bestätigt.   

Neue Informationen aus dem BFDS deuten auf einen wesentlich größeren Umfang der Beteiligung von Skënderbeu Korça an Spielmanipulationen hin, weshalb die UEFA nun eine längere Sperre gegen den Verein anstrebt.

Heute haben mit diesem Fall befasste UEFA-Disziplinarinspektoren anonyme Morddrohungen erhalten, mit denen sie mutmaßlich eingeschüchtert und von ihrer Ermittlungstätigkeit abgehalten werden sollen.  Diese Drohungen werden keinen Erfolg haben; die Polizei wurde eingeschaltet. 

Die UEFA bleibt dem Kampf gegen Spielmanipulationen weiterhin voll und ganz verpflichtet; sämtliche UEFA-Mitarbeitenden, die mit diesen wichtigen Angelegenheiten befasst sind, können auf die uneingeschränkte Unterstützung der Organisation zählen.

Diese Botschaft wurde heute von UEFA-Präsident Aleksander Čeferin bekräftigt: 

„Wir werden niemals zulassen, dass UEFA-Mitarbeitende, die mit diesen oder jedwelchen anderen Angelegenheiten befasst sind, Drohungen oder Einschüchterungsversuchen ausgesetzt sind. Sie können auf den uneingeschränkten Rückhalt der UEFA sowie meine 100 %-ige persönliche Unterstützung zählen.“

 

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