Gelungenes Frauenfußball-Projekt in Polen

Nadine Kessler zeigte sich bei ihrem Besuch in Polen schwer beeindruckt von den positiven Effekten des UEFA-Frauenfußball-Entwicklungsprogramms.

"Ich bin sehr beeindruckt", sagte Nadine Kessler, Botschafterin des UEFA-Frauenfußball-Entwicklungsprogramms, als sie in Warschau miterleben durfte, welch großen Erfolg der Polnische Fußballverband (PZPN) bei der Arbeit mit Mädchen feiern kann.

Der PZPN ist einer von vielen Verbänden, der von dem UEFA-Frauenfußball-Entwicklungsprogramm (WFDP) profitiert. Zwischen 2012 und 2016 erhielt jeder UEFA-Mitgliedsverband 100.000 Euro für die Entwicklungsarbeit im Frauenfußball. Der PZPN entschied sich dazu, das Geld zum Ausbau der nationalen Frauenwettbewerbe, Trainerfortbildung und zur Förderung des Frauenfußballs allgemein einzusetzen.

Laut Deutschlands Ex-Nationalspielerin Kessler haben sich die Bemühungen schon bezahlt gemacht: "Es ist einfacher für die Mädchen, Fußball zu spielen und andere Mädchen zu treffen. Man sieht, wie die Augen leuchten, wenn es auf den Platz geht. Das freut mich sehr."

PZPN-Präsident Zbigniew Boniek sagte: "Der polnische Verband arbeitet eng mit der UEFA zusammen, um den Frauenfußball zu stärken und den Zugang zu erweitern. Wir wollen mehr junge Mädchen in ganz Polen zum Fußball bringen. Wichtig ist dabei die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Vereinen."

Das 2010 eingeführte WFDP ist so erfolgreich, dass die Finanzierung für vier weitere Jahre als Teil des UEFA-HatTrick-Unterstützungsprogramms genehmigt wurde.

Weitere Berichte über erstklassige Projekte in ganz Europa, wie Aserbaidschan, Bosnien und Herzegowina, England, Estland, den Färöer Inseln, Deutschland, Ungarn und Malta werden im Laufe der Saison 2016/17 auf UEFA.org veröffentlicht.

Im Video oben können Sie mehr über Kesslers Besuch in Polen erfahren.