MESGO-Vereinbarung mit dem Europarat

Dank einer neuen Vereinbarung zwischen der UEFA und dem Europarat den UEFA-Master-Studienkurs in Sport-Governance (MESGO) betreffend erhalten im Bereich Sport tätige Angestellte von Regierungsbehörden künftig die Gelegenheit, ihre beruflichen Qualifikationen gemeinsam mit Vertretern von Sportorganisationen zu verbessern.

Weiterbildung von Fachkräften.
Weiterbildung von Fachkräften. ©UEFA

Vom UEFA-Master-Studienkurs in Sport-Governance (MESGO) – in dessen Rahmen bereits zahlreiche Fachleute aus Sportorganisationen in Europa und weltweit ihre Managementkenntnisse verbessern konnten – werden künftig dank einer Vereinbarung mit dem Europarat auch im Bereich des Sports tätige Behördenvertreter profitieren können.

Die Vereinbarung im Rahmen des erweiterten Teilabkommens über Sport (EPAS) des Europarats ist Neuland für den MESGO, der zu einem wichtigen Instrument für Aus- und Weiterbildung sowie persönliche Entwicklung geworden ist, und zur Weiterentwicklung von Sportorganisationen auf dem ganzen Kontinent und darüber hinaus beiträgt.

MESGO spricht Teilnehmer aus verschiedenen Ländern und verschiedener Herkunft an. Das Ziel dieser Partnerschaft besteht darin, dass im Sport tätige Behördenvertreter aus verschiedenen Ländern die Möglichkeit haben, ihre Kompetenzen sowie ihr Wissen zu erweitern.

Der Europarat begrüßt die Gelegenheit, seine Sichtbarkeit innerhalb der internationalen Sportbewegung zu stärken, den MESGO zu fördern und wertvollen Input dafür liefern zu können. Zudem können die Kursteilnehmer Netzwerke aufbauen und ihr Wissen sowie Erfahrungen austauschen, die sie bei Europarat-/EPAS-Aktivitäten gesammelt haben.

Gleichzeitig können die akademischen Partner des MESGO, darunter renommierte europäische Universitäten, ihre Analysen und Meinungen in Sachen Sport-Governance mit dem Europarat teilen.

Nach Abschluss der Vereinbarung werden die öffentlichen Behörden dazu eingeladen, Vertreter zur fünften Ausgabe von MESGO zu entsenden, die im September beginnt.
„Ich hoffe, dass dieser Kurs das Verständnis, den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen Offiziellen und Führungskräften im Sport innerhalb der Sportbewegung und der staatlichen Behörden weiter fördern wird“, sagte Stan Frossard, geschäftsführender Sekretär des EPAS.
„Es ist eine willkommene Initiative, die zu einem wichtigen Zeitpunkt kommt, denn es stehen immer mehr Herausforderungen auf der sportpolitischen internationalen Agenda, die mit vereinten Kräften seitens der Regierungsbehörden und der Zivilgesellschaft angegangen werden müssen.

Den Europarat im Rahmen des erweiterten Teilabkommens über Sport als neuen Partner des MESGO begrüßen zu dürfen, bedeutet einen großen Schritt für die Philosophie dieses einmaligen Kurses,“ sagte Thomas Junod, Senior Manager Ausbildung und Forschung der UEFA. „Das Ziel von MESGO besteht darin, fundierte Diskussionen über Sport-Governance-Modelle und -Herausforderungen anzuregen und dabei die Perspektive aller an diesen Debatten beteiligten Akteure zu berücksichtigen. Die Vermischung von Regierungsvertretern und anderen Partnern wird die Diskussionen im Rahmen des MESGO bereichern und eine größere Vielfalt bei den Teilnehmern und Rednern gewährleisten.“

Gruppenfoto aus Tokio.
Gruppenfoto aus Tokio.©UEFA

Die vierte Ausgabe von MESGO
In der Zwischenzeit wurde in Tokio das letzte Modul der vierten Ausgabe von MESGO mit dem Hauptthema „Die Zukunft des Sports“ abgehalten. 
  

Die Teilnehmer befassten sich mit Herausforderungen, denen sie als Leader der Sportindustrie begegnen könnten.

Zu den Referenten zählten der Präsident des Japanischen Fußballverbands (JFA), Kohzo Tashima, und der Direktor Nachhaltigkeit und Vermächtnis für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio, Haruyo Fukuda.
Das außerhalb Europas durchgeführte Modul bot den Teilnehmern eine ideale Gelegenheit, ihre eigenen Organisationen zu analysieren und sich vor dem Hintergrund einer anderen Kultur zu überlegen, wie sie ihre Aktivitäten organisieren.

„Die Werte, für die Tokio steht – eine Kombination von Tradition und Moderne –, machen die Stadt zum idealen Ort, um die Zukunft der Sport-Governance zu besprechen“, sagte der Kursteilnehmer Kepa Larumbe, Direktor Rechtsdienst beim Spanischen Fußballverband (RFEF).

 

 

 

 

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