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Dinamo im dritten Anlauf erfolgreich

In der sechsten Ausgabe des UEFA-Futsal-Pokals wurde der Wettbewerb mit einer aus vier Teams bestehenden Endrunde abgeschlossen - der Sieger hieß MFK Dinamo Moskva.

Dinamo im dritten Anlauf erfolgreich

In der sechsten Ausgabe des UEFA-Futsal-Pokals wurde der Wettbewerb mit einer aus vier Teams bestehenden Endrunde abgeschlossen - der Sieger hieß MFK Dinamo Moskva.

In der sechsten Ausgabe des UEFA-Futsal-Pokals wurde der Wettbewerb erstmals mit einer aus vier Teams bestehenden Endrunde abgeschlossen, die von Eurosport live übertragen wurde. Nach zwei Finalniederlagen in Folge triumphierte im spanischen Murcia MFK Dinamo Moskva.

40 Mannschaften nahmen in der Saison 2006/07 am UEFA-Futsal-Pokal teil. Die Vorrunde wurde in vier Gruppen mit jeweils vier Mannschaften ausgetragen. Die vier Gruppensieger waren FC Adana Yerevan, Toligma Chisinau, FK Nafta Mažeikiai aus Litauen und Skövde AIK, eine unterklassige schwedische Mannschaft, deren Spieler erst im Winter zum Futsal gewechselt waren. Diese vier Mannschaften erreichten die Hauptrunde mit 20 anderen Teams. Die beiden bestplatzierten Mannschaften der sechs Gruppen qualifizierten sich für die Eliterunde, darunter die beiden Halbfinalisten 2005/06, Kairat Almaty und FC Shakhtar Donetsk.

Vier Mannschaften - Titelverteidiger Boomerang Interviú, der spanische Meister ElPozo Murcia FS, Dinamo und der Sieger von 2005, Action 21 Charleroi - erhielten Freilose und stiegen erst in der Eliterunde ein. Nur der Gruppensieger sollte die Endrunde erreichen, und die Favoriten gaben sich keine Blöße. Interviú und Murcia gewannen alles drei Spiele, und auch Dinamo ließ zunächst keine Fragen aufkommen. Nach einem 5:0-Sieg gegen Sporting Clube de Portugal folgte ein 9:0-Erfolg gegen CIP Deva aus Rumänien. Im entscheidenden dritten Spiel gegen Shakhtar führten die Russen zur Pause bereits mit 4:0, doch dann glichen die Ukrainer noch zum 4:4 aus. Wäre Shakhtar der Siegtreffer gelungen, wären die Ukrainer weitergekommen. Richtig große Probleme hatte Charleroi, dessen Team im Vergleich zu den Vorjahren stark verändert war, in der Gruppe C. Nach zwei Spieltagen führten die Belgier nur aufgrund der besseren Tordifferenz die Tabelle vor Gastgeber Clearex Chorzów mit vier Punkten an. Im entscheidenden direkten Duell führte Clearex mit 2:0 und drei Minuten vor Schluss mit 3:1, ehe Zico und André Vanderlei noch für den Ausgleich und das Weiterkommen der Belgier sorgten.

Murcia wurde als Austragungsort für die Endrunde bestimmt. Nach dem Ligaspiel zwischen Murcia und Interviú wurde die Auslosung, die ein Halbfinalduell der beiden Ligarivalen ergab, vorgenommen. Das Ligaspiel endete aufgrund eines späten Murcia-Treffers 3:3-Unentschieden. Im Halbfinale ging ElPozo fünf Minuten vor Schluss durch einen Treffer von Vinicius Elías mit 2:1 in Führung. Knapp zwei Minuten vor dem Ende gelang Schumacher jedoch der Ausgleich, und als nur noch eine Sekunde zu spielen war, markierte Daniel den 3:2-Siegtreffer für Titelverteidiger Interviú. Im zweiten Halbfinale sorgten Pavel Kobzar und der frühere Charleroi-Spieler Kelson mit ihren Treffern in der zweiten Halbzeit für einen 3:1-Sieg von Dinamo gegen Action 21, das auch das Spiel um Platz drei im Penaltyschießen gegen Murcia verlor.

Dinamo hatte sich also für die Finalniederlage 2005 gegen Charleroi gerächt, jetzt wollten die Russen die Endspielniederlage 2006 gegen Interviú vergessen machen. Und zunächst sah es gut aus, als Kelson nach 13 Minuten die Führung erzielte. Doch in der 39. Minute gelang Neto der Ausgleichstreffer. Dinamo hatte trotzdem das bessere Ende für sich, als Neuzugang Pula wenige Sekunden vor Schluss den Siegtreffer für die Russen erzielen konnte. Erst zum zweiten Mal in sechs Jahren ging der Pokal somit nicht nach Spanien.

http://de.uefa.com/futsalcup/history/season=2006/index.html#dinamo+dritten+anlauf+erfolgreich