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Siegt Bayer auch ohne Adler?

Donnerstag, 5. November 2009
Adler hätte gern gespielt, muss aber passenAdler hätte gern gespielt, muss aber passen (©Getty Images)

Am heutigen Freitagabend empfängt Spitzenreiter Bayer 04 Leverkusen die im Mittelfeld der Tabelle platzierte Frankfurter Eintracht. Können die Hessen auswärts für eine Überraschung sorgen?

Giefer statt Adler
Zumindest einen kleinen Pluspunkt könnte es für das Team von Michael Skibbe geben – denn Bayer muss ohne Deutschlands Nummer eins zwischen den Pfosten – René Adler – in diese Bundesligapartie gehen. Adler leidet seit dieser Woche unter einer Augenentzündung, so dass ihm gleich zwei Augenärzte davon abrieten, sich gegen die Eintracht ins Tor zu stellen. An seiner statt wird der erst 19-Jährige Fabian Giefer seine Bundesligapremiere im Tor der Leverkusener feiern. Wenn es nach Trainer Jupp Heynckes geht, ist das aber kein Problem. "Eike Immel hat damals mit 17 gegen die Bayern gespielt und es gibt viele weitere Beispiele dieser Art. Ich habe volles Vertrauen zu Fabian. Er hat bisher für seine Chance hart gearbeitet und jetzt muss er sie beim Schopfe packen. Wir werden ihn alle unterstützen und vor allem Rüdiger Vollborn kümmert sich klasse um ihn." Mit Simon Rolfes, Renato Augusto, Michal Kadlec und Patrick Helmes fehlen Heynckes vier weitere Stammspieler.

Skibbe gegen Ex-Verein
Frankfurts Coach Michael Skibbe weiß, dass seiner Elf ein schwerer Gang bevorsteht – schließlich hat Bayer diese Saison noch keine Bundesligapartie verloren geben müssen. "Das ist eine Mannschaft, an der ich zum großen Teil mitgebastelt habe", so Skibbe, der von 2005 bis 2008 Trainer bei Leverkusen war. "Ich kenne auch ihre Schwächen, von denen es aber nicht sehr viele gibt. Das sind alles prima Fußballer, die den Ball gut laufen lassen, sehr schnell sind und gefährlich bei Standards sind. Wir werden uns warm anziehen." Mit Patrick Ochs (Rippenprellung) und Ioannis Amanatidis (Knie) muss auch Skibbe auf zwei für ihn ganz wichtige Akteure verzichten. Vor allem das Fehlen des griechischen Nationalstürmers trifft die Eintracht hart, so Skibbe: "Natürlich ist der Ausfall eines solchen Ausnahmestürmers auch für uns bitter. Wenn der Schaden im Knie geringer ist als im letzten Jahr, was wir alle hoffen, dann wird er uns vielleicht in der Vorbereitung zur Rückrunde wieder zur Verfügung stehen. Die Kernspinbilder haben jedenfalls gezeigt, dass es bei weitem nicht so schlimm aussieht, wie noch vor einem Jahr."

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