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Bayern will aus der Krise

Freitag, 23. Oktober 2009
Gegen die Eintracht wollen die Bayern wieder aufstehenGegen die Eintracht wollen die Bayern wieder aufstehen (©Getty Images)

Der FC Bayern München will am Samstag den Rückschlag in der UEFA Champions League beim FC Girondins de Bordeaux mit einem Heimerfolg gegen Eintracht Frankfurt vergessen machen.

Ein Sieg in 33 Jahren
Da scheinen die Hessen gerade richtig zu kommen – denn sie konnten in den letzten 33 Jahren gerade mal einen einzigen Sieg in der bayrischen Landeshauptstadt landen. Doch Eintracht-Trainer Michael Skibbe spekuliert auf Punkte. "Wir treffen zu einem guten Zeitpunkt auf die Bayern, denn sie haben in dieser Saison ihren Rhythmus noch nicht gefunden. Sie sind verwundbar." Und wer würde das angesichts der Bilanz des Rekordmeisters in der Bundesliga und der gerade erfolgten Niederlage in Bordeaux (1:2) bestreiten wollen? "Es ist jetzt eine Reaktion der Mannschaft gefragt, und das bezieht sich nicht nur auf die zwei Spiele in der Champions League, sondern damit müssen wir schon am Samstag in der Bundesliga gegen Frankfurt anfangen", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. "Es bedarf jetzt Siege."

Ratlosigkeit?

Beim VfB Stuttgart müsste eigentlich ein wenig Ratlosigkeit herrschen. Wie schon gegen den FC Schalke 04 zeigte man auch bei der 1:3-Niederlage gegen den Sevilla FC am Dienstag in der UEFA Champions League guten Fußball, doch der Ball wollte nicht zum rechten Zeitpunkt in des Gegners Tor. "Jeder Spieler, der die Chance hat, ein Tor zu machen - egal ob Stürmer, Mittelfeldspieler oder Verteidiger - muss gewillt sein, den Treffer zu machen, Entschlossenheit zeigen und Gefahr ausstrahlen. Und Zweikämpfe müssen bis zuletzt ausgetragen werden, mit voller Konzentration", fordert Markus Babbel von seiner Elf. Nach dem Spiel gegen die Spanier unkte er aber auch bereits schon: "Ich weiß, dass irgendwann die Mechanismen des Geschäfts greifen." Noch aber stellt sich das VfB-Management vor seinen Trainer.

Richtungweisendes Spiel für 1899
Weiter nach oben gehen soll es in der Tabelle auch für die TSG 1899 Hoffenheim mit einem Heimerfolg gegen den 1. FC Nürnberg. "Wir wollen gewinnen und den Anschluss nach oben herstellen. Das Spiel ist richtungweisend für uns", weiß Ralf Rangnick. Dabei muss er jedoch auf Matthias Jaissle, Tobias Weis (beide im Aufbautraining), Demba Ba (Muskelfaserriss) und Andreas Beck (Muskelfaserriss) verzichten. Der Club dagegen konnte in der laufenden Saison auswärts noch nicht gewinnen. "Jedes Spiel", sagt Nürnbergs Javier Pinola, "ist ein kleines Finale für uns, wir wollen auch jetzt wieder die Punkte holen. Wir wissen, was wir können. Es wird schwer, Hoffenheim hat eine sehr starke Mannschaft."

Zwei wichtige Spiele

Zum Niederrhein-Derby empfängt der VfL Borussia Mönchengladbach den 1. FC Köln –beide Mannschaften können mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht so recht zufrieden sein. "[Wir] wissen, dass die Partie für unsere Fans etwas ganz Besonderes ist und dass wir mit einem Sieg ein wenig zurückgeben können", sagte Gladbach-Coach Michael Frontzeck. Komplettiert werden die Samstagsspiele durch die Begegnung zwischen dem 1. FSV Mainz 05 und Mitaufsteiger SC Freiburg. Im Breisgau hat man nach einem Saisonstart mit wenigen Punkten stets betont, dass man gegen Konkurrenten auf Augenhöhe siegen müsse. "Es gibt in einer Halbserie immer ein, zwei besondere Spiele. Das kommende zählt für uns dazu", meint dann auch Trainer Robin Dutt. "Es ist ein Spiel, das für uns ganz wichtig ist, denn Mainz ist ein Gegner, den wir am Ende der Saison hinter uns lassen wollen. Mit einem Sieg würden wir den Abstand wieder verkürzen und auch den Abstand nach unten wahren."

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