Mattersburg siegt gegen Kapfenberg
Samstag, 7. November 2009SV Mattersburg durfte in der 15. Runde der österreichischen Bundesliga über einen 4:1-Sieg gegen den Kapfenberger SV jubeln. Ilčo Naumoski und Ronald Spuller sorgten jeweils mit einem Doppelpack für die Tore der Burgenländer, Markus Scharrer erzielte den Ehrentreffer.
Spielplan und Ergebnisse
Tabelle
Blitzstart
Die 3 200 Zuseher im Pappelstadion erlebten ein kurioses Spiel, bei dem der Sieger auch Kapfenberg hätte sein können. Bereits in der zwölften Minute brachte Torjäger Naumoski die Hausherren mit einem satten Distanzschuss in Führung - der erste Treffer für Mattersburg seit vier Spielen. Nur 180 Sekunden danach brach gleich wieder Jubel aus. Routinier Thomas Wagner schickte Senkrechtstarter Spuller auf die Reise, der konnte Torhüter Raphael Wolf ohne Probleme bezwingen.
Schlechte Chancenverwertung
So ein schneller Rückstand brachte schon so manche Mannschaft aus dem Konzept - nicht so aber die Kapfenberger. Die Gäste übernahmen die Kontrolle und spielten sich zahlreiche Chancen heraus. Erst scheiterte der Tscheche Patrik Siegl mit einem Freistoß am herausragenden Torhüter Thomas Borenitsch, dann prallte ein Kopfball von Manuel Schmid ans Aluminium. Auch nach der Pause dominierten die Steirer. Deni Alar scheiterte alleine vor dem SVM-Tormann, Weitschüsse von Marek Heinz verfehlten ihr Ziel nur knapp. In der 84. Minute fiel schließlich doch noch der herbeigesehnte Anschlusstreffer. Scharrer schnappte sich einen missglückten Rettungsversuch von Lukas Rath und verkürzte auf 1:2.
Entscheidung durch Naumoski
Kurz darauf hatten die Gäste die große Ausgleichschance, Borenitsch konnte einen gefährlichen Querpass aber gerade noch vor Alar entschärfen. Danach setzten die Kapfenberger alles auf eine Karte - und wurden dafür eiskalt bestraft. Erst spielten die Mattersburger einen geschickten Konter, Naumoski brauchte nach einem tollen Zuspiel vom Ungarn Róbert Waltner nur noch einzuschieben (88.). Dann setzte Spuller per Kopfball in der Nachspielzeit noch einen drauf und machte den glücklichen 4:1-Sieg perfekt. "Meine Mannschaft hat sich heute anscheinend vor dem Siegen gefürchtet", meinte Mattersburg-Coach Franz Lederer nach dem Spiel. Sein Gegenüber, Werner Gregoritsch, war sichtlich geknickt: "Es ist traurig, dass wir mit dieser Dominanz verloren haben.''
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