ÖFB-Elf: Remis gegen Georgien

Österreich verabschiedete sich mit einem 1:1 gegen Georgien aus dem Rennen um die FIFA-WM 2018. Louis Schaub feierte, nach frühem Rückstand, sein Tordebüt im Nationalteam.

Das österreichische Nationalteam kam im Duell mit Georgien am achten Spieltag der Gruppe D nicht über ein 1:1 hinaus. Mit zwei noch verbleibenden Spielen ist für die Mannschaft von Marcel Koller nun eines gewiss: Die Endrunde im kommenden Jahr findet ohne österreichische Beteiligung statt.

Die ÖFB-Elf begann gegen den vermeintlichen Underdog aus Georgien mit ein paar Veränderungen in der Startelf. So kam Moritz Bauer zu seinem Debüt und es durften Kevin Danso, Florian Grillitsch und Florian Kainz von Beginn an auflaufen. Für die Koller-Elf setzte es aber einen mehr oder weniger holprigen Start, der auch gleich im 0:1 gipfelte.

Einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung setzte Valeriane Gvilia die Krone auf und netzte in der achten Minute zur Führung für die Gäste ein. Kevin Danso konnte dem Georgier nichts mehr entgegensetzen. Österreich wirkte in der Folge nicht verunsichert, aber doch ein wenig gehemmt.

Die Gastgeber konnten den Druck nach dem Gegentreffer von Minute zu Minute steigern. Zehn Minuten nach dem 0:1 hatte Österreich Pech, als Martin Harnik per Kopf nur die Latte traf.

Georgien wurde von der ÖFB-Auswahl immer mehr in die eigene Defensive gedrängt, auch wenn im Aufbauspiel einige Fehler unterliefen, hielt Österreich den Ball gut in den eigenen Reihen. Louis Schaub, zuvor für den verletzten David Alaba eingewechselt, konnte die Koller-Elf zwei Minuten vor der Pause mit dem nicht unverdienten Ausgleich belohnen. Nach einem Hin und Her konnte Georgiens Keeper Giorgi Makaridze den Ball nur vor die Füße von Schaub abwehren, der trocken einschob.

Die zweite Hälfte begann mit dem Druck, den Österreich nach dem Ausgleich kurzfristig aufbauen konnte, ebbte aber bald danach wieder ein wenig ab und Georgien spielte fast auf Augenhöhe mit. Fünf Minuten nach der Pause hatte Marko Arnautović die beste Chance auf die Führung seit Wiederanpfiff. Und für die nächste Zeit.

Obwohl die Gastgeber immer mehr dominierten, waren Tormöglichkeiten spärlich gesät. 20 Minuten vor dem Ende hatten die Österreicher nach Foul an Schaub eine aussichtsreiche Freistoßposition. Den ruhenden Ball brachte Arnautović jedoch nicht aufs Tor.

Im Finish kamen die Georgier noch zu minimalen Feldvorteilen und auch sogar zu einer guten Torchance. Heinz Lindner konnte Valeri Qazaishvilis Schuss aus kurzer Distanz zwölf Minuten vor dem Ende aber zur Ecke klären. Auf der Gegenseite kam Marc Janko, nach Traumzuspiel von Arnautović, nur einen Schritt zu spät, um den möglichen Siegtreffer zu erzielen.