DFB-Elf: Erneutes Schützenfest gegen San Marino

8:0 im Hinspiel, 7:0 im Rückspiel – die deutsche Nationalmannschaft machte erneut kurzen Prozess mit San Marino und feierte im sechsten Spiel den sechsten Sieg, Sandro Wagner traf dreimal.

8:0 im Hinspiel, 7:0 im Rückspiel – die deutsche Nationalmannschaft machte erneut kurzen Prozess mit San Marino und feierte im sechsten Spiel den sechsten Sieg in Gruppe C der European Qualifiers für die FIFA-Weltmeisterschaft 2018.

Von Beginn an übernahm die neu zusammengewürfelte DFB-Elf in Nürnberg die Spielkontrolle und setzte die tiefstehenden Gäste unter Druck. Nach mehreren Halbchancen in der Anfangsphase klingelte es nach elf Minuten zum ersten Mal: Nach einer Rechtsflanke von Lars Stindl bekam San Marino das Leder nicht aus der Gefahrenzone, Amin Younes setzte nach, ehe der Ball bei Ersatzkapitän Julian Draxler landete, der aus zehn Metern halblinker Position die Führung besorgte.

Nur fünf Minuten später stand es schon 2:0. Nach einer Rechtsflanke von Joshua Kimmich köpfte Sandro Wagner in seinem zweiten Länderspiel seinen ersten Treffer für Deutschland. Auch in der Folgezeit ließ die Truppe von Joachim Löw nicht locker und schlug nach 29 Minuten zum dritten Mal zu: Kimmich führte einen Freistoß schnell aus und fand im Strafraum Younes, der für Wagner ablegte, und der Stürmer musste das Leder aus kurzer Distanz nur noch über die Linie drücken.

Treffer Nummer vier folgte in der 38. Minute. Nach einer Kimmich-Ecke segelte San Marinos Keeper Elia Benedettini am Ball vorbei, Younes sagte Danke und schob den Ball ins leere Gehäuse. Nur zwei Minuten später hätte Wagner seinen Dreierpack perfekt machen können, traf aber nur den rechten Außenpfosten. Nach der Pause dauerte es gerade mal zwei Minuten, ehe das 5:0 fiel. Nach einer Ecke von Draxler landete das Leder auf Umwegen bei Shkodran Mustafi, dessen abgefälschter Schuss im linken Eck landete.

Die DFB-Elf ließ auch im Anschluss nicht locker und wurde in der 72. Minute mit dem sechsten Tor belohnt: Kimmich flankte in den Strafraum, wo Julian Brandt per Flugkopfball aus sieben Metern erfolgreich war. Nur zwei Minuten später hätte es schon 7:0 stehen können, doch der eingewechselte Timo Werner traf mit seinem Kopfball nur den rechten Außenpfosten. In der 84. Minute war es dann doch soweit: Kimmichs präzise Flanke landete auf dem Kopf von Wagner, der seinen Dreierpack perfekt machte.

Nach ein paar Tagen Pause trifft sich die deutsche Nationalmannschaft am Dienstag wieder und reist zum Confed Cup nach Russland, wo die Gegner in Gruppe B Australien, Chile und Kamerun lauten.

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