Schweiz gewinnt Wasserschlacht von St. Gallen

Dank eines Doppelpacks von Haris Seferović sowie Stephan Lichtsteiner gewann die Schweiz im Dauerregen von St. Gallen mit 3:0 gegen Andorra und feierte im siebten Spiel den siebten Sieg.

Siebter Sieg im siebten Spiel – bei unglaublich schwierigen Wetter- und Platzbedingungen in St. Gallen gewann die Schweiz mit 3:0 gegen Andorra und festigte Platz eins in Gruppe B der European Qualifiers für die FIFA-Weltmeisterschaft 2018 in Russland.

Schon nach zwei Minuten hatten die Schweizer die erste gute Chance: Nach einem gewonnenen Kopfballduell von Remo Freuler kam Xherdan Shaqiri aus sechs Metern halbrechter Position zum Abschluss, scheiterte aber an Keeper Josep Gomes.

Die Hausherren entfachten trotz der Wasserschlacht jede Menge Druck und erarbeiteten sich in der 12. Minute die nächste Gelegenheit, doch Max Llovera konnte in letzter Sekunde einen Schuss von Haris Seferović abblocken.

Nachdem Admir Mehmedi nach Flanke von Fabian Schär direkt in die Arme von Gomes geköpft hatte (18.), wurde die Partie nach gut 20 Minuten kurzzeitig unterbrochen, so dass die Helfer versuchen konnten, den Platz von den Wassermassen zu befreien und einigermaßen bespielbar zu machen.

Es dauerte bis zur 39. Minute, ehe die Schweiz wieder gefährlich wurde: Nach Shaqiris Flanke (oder war es ein Schuss?) köpfte Seferović jedoch am Tor vorbei. Vier Minuten später machten es die beiden besser: Flanke Shaqiri, Kopfball Seferović aus sieben Metern, 1:0-Führung!

Nach der Pause ließen es die Gastgeber etwas ruhiger angehen, ehe der eingewechselte Eren Derdiyok in der 55. Minute die Riesenchance zum 2:0 liegen ließ, als er den Ball aus fünf Metern Torentfernung nicht richtig traf – keine Gefahr für Andorra.

Aber die Schweizer hatten ja noch Seferović, der in der 63. Minute zum zweiten Mal zuschlug: Die Gäste bekamen den Ball, der durch den Strafraum flipperte, nicht aus der Gefahrenzone, der Stürmer reagierte am schnellsten und machte seinen Doppelpack aus kurzer Distanz perfekt.

Vier Minuten später fiel Treffer Nummer drei: Freuler flankte von der rechten Seite in den Strafraum, wo Kapitän Stephan Lichtsteiner aus sechs Metern zum 3:0 einköpfte. Schon am Sonntag steht für die Schweiz die nächste Partie an, wenn es in Riga geht Lettland geht.

Vladimir Petković, Trainer Schweiz
Ich glaube, über dieses Spiel sollte man keine Auskunft geben, sollte man keine Analyse machen, weil das kein richtiges Fußballspiel war. Ich bin froh, dass wir die drei Punkte geholt haben und dass sich kein Spieler verletzt hat.