Schweiz löst Pflichtaufgabe und bleibt Tabellenführer

Nach Toren von Eren Derdiyok und Stephan Lichtsteiner haben die Schweizer auch die vierte Partie in den European Qualifiers für die FIFA-Weltmeisterschaft 2018 gegen die Färöer Inseln für sich entschieden.

Highlights: Switzerland v Faroe Islands

Die Schweiz hat in den European Qualifiers für die FIFA-Weltmeisterschaft 2018 auch das vierte Spiel gewonnen und bleibt somit Tabellenführer in Gruppe B. Gegen die Färöer Inseln sorgten Eren Derdiyok und Stephan Lichtsteiner für einen 2:0-Arbeitssieg.

Die Hausherren fanden in Luzern nur schwer ins Spiel und ließen in der Anfangsphase gegen mutige Gäste jegliche Kreativität vermissen. Doch nach der ersten Chance durch Derdiyok, der in der neunten Minute nach einem Freistoß von Ricardo Rodríguez aus elf Metern knapp rechts am Tor vorbeiköpfte, waren die Schweizer aufgewacht und kamen nur zwei Minuten darauf zur nächsten guten Möglichkeit, als Kapitän Lichtsteiner aus spitzem Winkel an Keeper Gunnar Nielsen scheiterte. Wenig später verpasste Valentin Stocker eine scharfe Derdiyok-Hereingabe nur um Millimeter.

Rund um die 25. Minute brannte es dann lichterloh im Strafraum der Färinger. Zunächst lenkte Nielsen einen Kopfball von Blerim Džemaili auf die Latte, ehe er nach der folgenden Ecke einen Distanzkracher von Granit Xhaka entschärfte. Es gab erneut Ecke und dieses Mal kam Johan Djourou zum Abschluss, traf aber nur den Querbalken. In der 27. Minute war es dann soweit: Nach einem langen Ball von Valon Behrami tauchte Derdiyok völlig frei vor Nielsen auf und tunnelte den Keeper zur Führung. Zwei Minuten später stand der Stürmer erneut im Mittelpunkt, köpfte aber aus kurzer Distanz am Tor vorbei.

Die letzte gute Szene vor dem Pausenpfiff gehörte den Gästen, als Sølvi Vatnhamar nach einem Eckball aus 18 Metern zentraler Position einen Meter links am Gehäuse vorbeischoss. Auch im zweiten Durchgang waren die Schweizer drückend überlegen, doch das erlösende zweite Tor wollte einfach nicht fallen. Einen Treffer verdient gehabt hätte aber Admir Mehmedi, der in der 58. Minute einen Eckball aus 18 Metern volley abnahm, jedoch knapp über das Gehäuse schoss. Pech hatte Mehmedi auch 20 Minuten später, als er aus 20 Metern nur den linken Pfosten traf.

Nach 83 Minuten fiel dann der längst überfällige zweite Treffer. Nach einer präzisen Linksflanke von Ricardo Rodríguez hatte Lichtsteiner aus fünf Metern keinerlei Probleme, per Kopfballaufsetzer den 2:0-Endstand zu markieren.