DFB-Team dank Goretzka im Finale

Mit einem frühen Doppelschlag hat Leon Goretzka die DFB-Elf beim 4:1 gegen Mexiko auf den Weg  ins Finale des Confed Cups gebracht, ehe Timo Werner und Amin Younes nachlegen. Am Sonntag geht es in Sotschi gegen Chile.

Timo Werner (links) feiert mit Lars Stindl und Leon Goretzka einen Treffer
Timo Werner (links) feiert mit Lars Stindl und Leon Goretzka einen Treffer ©Getty Images
  • Trotz zwischenzeitlicher Probleme kommt Deutschland in Sotschi zu einem deutlichen Sieg gegen Mexiko
  • Mit einem Doppelschlag - dem schnellsten in der DFB-Länderspielgeschichte - bringt Leon Goretzka (6. und 8. Minute) das Team von Joachim Löw nach Vorlagen von Benjamin Henrichs bzw. Timo Werner mit 2:0 in Führung
  • Anschließend aber ist Mexiko die bessere Mannschaft, kann jedoch seine Chancen nicht nutzen
  • Dann schießt Werner sein Tor (58.) und macht alles klar, auch wenn zwei Minuten vor Schluss Marco Fabian den Ehrentreffer erzielt, den Amin Younes eine Minute später kontert
  • Mit ihren bislang dritten Treffern führen Werner und Goretzka die Torschützenliste des Wettbewerbs an
  • Das Finale am Sonntag gegen Chile findet in St. Petersburg statt

Joachim Löw: Man erhofft sich vor dem Turnier, dass man ins Halbfinale oder Finale kommt, erwarten konnten wir uns das nicht mit dieser Mannschaft. Aber sie haben alle Spiele gekämpft und gesiegt, von daher sind sie auch verdient in dieses Finale eingezogen. Es war ein klasse Spiel.

Leon Goretzka: Es war wichtig, wie wir ins Spiel reingekommen sind, es hat in den vergangenen Spielweisen teilweise nicht ganz so gut geklappt. Wir hatten uns heute viel vorgenommen und haben es gut umgesetzt. Jetzt wollen wir uns für die gute Arbeit belohnen und den Titel holen.

Timo Werner: Wir haben gut angefangen, dann etwas nachgelassen, aber wir haben es im Großen und Ganzen gut weitergespielt, unsere Chancen genutzt und verdient gewonnen.

Julian Draxler: Wir haben uns im Turnier gesteigert und immer mehr Selbstvertrauen gewonnen, und es ist keine Selbstverständlichkeit, dass man dann im Halbfinale mit 4:1 gewinnt. Wir müssen noch einmal alles geben, aber wenn man im Finale steht, kann man sich die 90 oder 120 Minuten noch einmal quälen.

Antonio Rüdiger: Wir haben als Mannschaft sehr gut verteidigt und sind verdient ins Finale gekommen. Nach dem 2:0 waren wir etwas zu passiv, aber für mich war wichtig, dass wir Aggressivität reinkriegen und in die Zweikämpfe kommen.

 

Oben