Modus

Mittwoch, 13. Juli 2005
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Spanien konnte 2004 den Titel holenSpanien konnte 2004 den Titel holen (©uefa.com)

Seit der Einführung der UEFA-U18-Europameisterschaft für Frauen vor Beginn der Saison 1997/98 haben die talentiertesten europäischen Nachwuchsfußballerinnen die Möglichkeit, ihr Können der Öffentlichkeit vorzuführen.

Letztes Turnier
In diesem Jahr haben 27 Mannschaften an dem Turnier teilgenommen, dessen Format ebenfalls bei der UEFA-U18-Europameisterschaft der Junioren angewendet wurde. Nach einer Qualifikations-Gruppenphase ging es sofort mit einer K.o.-Runde weiter, die in Hin- und Rückspiel ausgetragen wurde.

Geschichte des Turniers
1998 gewann Dänemark nach Hin- und Rückspiel den Titel gegen Frankreich, ehe das Format 1998/99 geändert wurde. Dabei wurde eine Vorrunde mit acht Gruppen eingeführt. Aus diesen Gruppen wurden die Viertelfinalisten ermittelt, die in Hin- und Rückspiel um die Qualifikation für die Endrunde kämpften. Sieger dieser Endrunde - die nach dem Modus Jeder gegen Jeden ausgetragen wurde - wurde schließlich Schweden.

Deutscher Triumph
Im folgenden Jahr wurde der Modus erneut geändert. Die beiden besten Teams der Endrunde ermittelten in einem Endspiel den endgültigen Sieger. Und dort konnte sich am Ende Deutschland durchsetzen, mit einem 4:2-Sieg gegen Spanien. In der letzten Ausgabe des U18-Turniers setzte sich wiederum Deutschland durch, mit einem 3:2-Finalsieg gegen Norwegen im Juli 2001.

Dritter Titel
2001/02 gab es dann zum ersten Mal ein U19-Turnier, an dem 34 Nationen in drei Qualifikationsrunden teilnahmen. Im Mai 2002 spielten dann acht Mannschaften in Schweden die Endrunde aus, bei der Deutschland mit einem 3:1-Finalsieg gegen Frankreich den Titel-Hattrick perfekt machen konnte.

Frankreich an der Spitze
Nach den Finalpleiten 1998 und 2002 schaffte es Frankreich im Jahr 2003 endlich, den Titel zu holen. Diesmal waren 37 Nationen mit dabei, von denen es acht zur Endrunde nach Deutschland schafften. Beim Endspiel in Leipzig gewann Frankreich mit 2:0 gegen Norwegen.

Spanien gewinnt
An der Auflage 2003/04 nahmen 39 Mannschaften teil, die in zwei Qualifikations-Gruppenphasen die acht Endrundenteilnehmer für Finnland ermittelten. Dort siegte Spanien im Endspiel mit 2:1 gegen Deutschland und holte zum ersten Mal den Titel. Die Endrunde 2005 wurde in Ungarn ausgetragen, wieder waren acht Mannschaften in zwei Gruppen am Start.

Regeländerung
Je vierzig Mannschaften nahmen an dem Turnier 2005 in Ungarn (das zeitgleich als Qualifikationsrunde zur FIFA U20-Frauen-WM 2006 galt) und dem Turnier 2006 in der Schweiz teil. RUssland triumphierte 2005, während für das Turnier 2006 die Änderung eingeführt wurde, dass nur noch Spielerinnen nach ihrem 16. Geburtstag teilnehmen konnten. Deutschland schlug Frankreich im Finale in der Schweiz im letzten Jahr mit 3:0.

Neuer Qualifikationsmodus
Für die Saison 2006/07 und dem Turnier in Island wurde ein neues Qualifikationssystem eingeführt, bei dem alle 44 teilnehmenden Nationen in der ersten Qualifikationsrunde einsteigen mussten. Es wurden elf Vierergruppen ausgelost, aus denen sich die beiden besten Teams zusammen mit den zwei besten Dritten für die nächste Runde qualifizierten. Hieraus wurden dann sechs Vierergruppen gebildet, aus denen die beiden Erstplatzierten sich für das Finalturnier in Island qualifizierten - zudem geht es um Plätze für die FIFA U20-WM im Jahr 2008. Im selben Jahr wird die U19-EM in Frankreich stattfinden, während sie 2009 in Belarus ausgetragen werden wird.

Wanderpokal
Der Wanderpokal wird dem Sieger von der UEFA ein Jahr lang ausgehändigt, der ihn dann zwei Monate vor dem Turnier im Bestzustand wieder zurückgeben muss. Die UEFA ist verantwortlich dafür, den Namen des Siegers einzugravieren, während der Sieger im Anschluss eine kleinere Kopie des Pokals für immer behalten darf. Der Wanderpokal wird in den dauerhaften Besitz jenes Verbandes übergehen, der ihn zuerst drei Mal in Folge oder fünf Mal insgesamt gewinnen kann.

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Wettbewerb

U19-EM für Frauen