WM-Teilnehmerfeld füllt sich
Donnerstag, 15. Oktober 2009Die Schweiz und die Slowakei haben sich zum Abschluss der Qualifikation am Mittwoch als letzte europäische Mannschaften direkt für die FIFA-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika qualifiziert. Auch die Play-off-Teilnehmer stehen jetzt fest.
Geschichte geschrieben
Sieben Nationen - Titelverteidiger Italien, Dänemark, Deutschland, Europameister Spanien, Serbien, England und die Niederlande - hatten bereits zuvor ihr WM-Ticket gelöst. Die Schweiz hat in Gruppe 2 durch das 0:0 zu Hause gegen Israel den noch nötigen Punkt geholt, um sich ebenfalls zu qualifizieren. Damit sind die Eidgenossen zum vierten Mal in Folge bei einem großen internationalen Turnier dabei. Das ist ihnen noch nie gelungen. Auch die Slowaken schrieben durch ihren 1:0-Erfolg in Polen und dem daraus resultierenden Sieg in Gruppe 3 Geschichte. Sie fahren zum ersten Mal seit ihrer Unabhängigkeit zu einem großen internationalen Turnier.
Play-offs
Durch den Triumph der Slowakei musste sich Slowenien trotz des 3:0-Sieges in San Marino mit dem Play-off-Platz zufrieden geben. Das Schicksal teilen die Slowenen mit den Griechen, die trotz des 2:1-Sieges über Luxemburg hinter der Schweiz nur Zweiter wurden. In Gruppe 1 sicherten sich die Portugiesen das Play-off-Ticket durch einen 4:0-Heimsieg über Malta. Auch die Ukraine kann dank des 6:0-Erfolgs über Andorra in Gruppe 6 die WM über den Umweg Play-offs noch erreichen. Mit den Ergebnissen vom Mittwoch schwanden die letzten zarten Hoffnungen der Norweger auf einen Platz in den Play-offs. Sie sind der schlechteste Gruppenzweite und damit nicht für die Play-offs qualifiziert, die im November stattfinden und am Montag in der FIFA-Zentrale in Zürich ausgelost werden. Vier weitere Mannschaften können sich dann auf die Endrunden-Auslosung freuen, die am 4. Dezember in Kapstadt vorgenommen wird.
Direkt qualifiziert: Italien, Dänemark, Deutschland, Spanien, England, Niederlande, Serbien, Schweiz, Slowakei.
Play-offs: Bosnien-Herzegowina, Frankreich, Republik Irland, Russland, Portugal, Slowenien, Griechenland, Ukraine.
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