Die Schweiz bleibt auf WM-Kurs
Samstag, 28. März 2009Die Schweiz feierte im Qualifikationsspiel zur FIFA-WM 2010 in der Gruppe 2 gegen Moldawien einen wichtigen 2:0-Auswärtserfolg. In Chisinau dominierte die Mannschaft von Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld einen unangenehmen Gegner über weite Strecken des Spiels. Alexander Frei brachte die Eidgenossen nach 32 Minuten in Führung. In einer hektischen Schlussphase sorgte Gelson Fernandes in der 93. Minute für den 2:0-Endstand.
Schweiz mit Wunschformation
Trainer Hitzfeld standen in Moldawien bis auf die Langzeitverletzten Christoph Spycher und Valon Behrami alle Spieler zur Verfügung. Neun Akteure, die beim 2:1-Sieg in Griechenland vergangenen Oktober begannen, standen auch in Chisinau in der Startelf. Einzig Mittelfeldspieler Marco Padalino (UC Sampdoria) kam wie Innenverteidiger Philippe Senderos (AC Milan) erstmals unter Hitzfeld in einem Pflichtspiel zum Einsatz.
Guter Start der Gastgeber
Die Anfangsphase dominierten die Moldawier, die nach sechs Minuten erstmals für Gefahr im Schweizer Strafraum sorgten und nach neun Minuten Torhüter Diego Benaglio prüften. Dann waren aber die Eidgenossen am Zug. Erst ging ein Schuss von Blaise N'Kufo nach schönem Zuspiel von Marco Padalino knapp über das Tor (10.).
Huggel prüft Namasco
Zwei Minuten später musste Moldawiens Schlussmann Stanislav Namasco bei einem wuchtigen Kopfball von Benjamin Huggel sein ganzes Können aufbieten, um einen Treffer zu verhindern. Die Gastgeber versuchten mit hohen Bällen in die Offensive zum Erfolg zu kommen. Die Schweizer Defensive stand allerdings sehr gut und konnte die meisten der Zweikämpfe für sich entscheiden.
Frei ganz frei
Nach rund 30 Minuten hatte Frei seinen großen Auftritt. Bei seinem ersten Versuch auf die Führung stand dem Kapitän der Schweizer Nationalmannschaft noch der gegnerische Torhüter im Weg. Wenige Augenblicke später durfte der 29-Jährige aber schon jubeln. N'Kufo sah seinen völlig freistehenden Sturmpartner, der den Ball links an Namasco vorbei zum 1:0 einschoss (32.).
Schweiz dominant
Die zweiten 45 Minuten begannen ähnlich wie Halbzeit eins. Die erste Chance gehörte wieder den Moldawiern, doch Diego Benaglio konnte den Schuss von Igor Bugajow zur Ecke ablenken. Im Gegenzug zeichnete sich Namasco gegen Blaise N'Kufo aus (51.). Auch wenig später blieb der Schlussmann der Gastgeber Sieger – diesmal beim Versuch von Frei. Die Mannschaft von Ottmar Hitzfeld gab sich mit dem 1:0 nicht zufrieden und drückte auf die Vorentscheidung. Doch auch eine weitere Chance von N'Kufo (57.) landete nicht im Tor.
Führung verteidigt
Im Laufe der zweiten Hälfte zogen sich die Gäste immer weiter zurück. Moldawien witterte so seine Chance, zum Ausgleich reichte es aber nicht mehr. Die Schweizer brachten den knappen Vorsprung mit Glück in den Schlussminuten über die Zeit. Gelson Fernandes erzielte sogar noch das entscheidende 2:0 (93.). Damit bleiben die Eidgenossen in der Gruppe 2 weiter auf WM-Kurs. Bereits am kommenden Mittwoch findet in Genf das Rückspiel gegen Moldawien statt.
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