Geschichte
Freitag, 13. Juli 2007
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Bei seinem Treffen am 23. Mai 2000 in Paris entschied das UEFA-Exekutivkomitee, einen europäischen Vereinswettbewerb für Frauenteams zu schaffen. Dies war die Geburtsstunde des UEFA-Frauenpokals.
33 Teams dabei
Die Auslosung für den Wettbewerb 2001/02 wurde während der Endrunde der UEFA-Europameisterschaft für Frauen 2001 in Deutschland durchgeführt. 33 Teams gingen in das Rennen um den Pokal. Nach einem Qualifikationsspiel wurden die Teams in acht Vierergruppen aufgeteilt, in denen sie im September und Oktober 2001 Miniturniere bestritten.
Meister erfolgreich
Die acht Gruppensieger bestritten im März 2002 das Viertelfinale, das in Hin- und Rückspiel ausgetragen wurde. Umeå IK, HJK Helsinki, Toulouse FC und der 1. FFC Frankfurt - die jeweiligen Meister aus Schweden, Finnland, Frankreich und Deutschland - erreichten das Halbfinale.
Frankfurt triumphiert
In der Vorschlussrunde gab es hart umkämpfte Duelle. Umeå setzte sich mit insgesamt 3:1 gegen HJK durch, Frankfurt gewann das Hinspiel in Frankreich mit 2:1 und schaltete Toulouse aus. Am 23. Mai 2002 kam es im Waldstadion zum Endspiel. Frankfurt gewann mit 2:0, holte damit erstmals den UEFA-Frauenpokal und fügte Umeå die erste Niederlage seit langer Zeit zu.
Umeå nimmt Revanche
In der Saison 2002/03 gingen 35 Vereine an den Start. Im Halbfinale kam Umeå gegen Frankfurt zu einer erfolgreichen Revanche. Nachdem beide Partien 1:1 ausgegangen waren, setzten sich die Schwedinnen mit 7:6 im Elfmeterschießen durch. Im anderen Halbfinale behielt Fortuna Hjørring aus Dänemark gegen Englands Arsenal LFC mit insgesamt 8:2 die Oberhand. Das Finale wurde zu einer einseitigen Angelegenheit, Umeå gewann das Hinspiel zu Hause mit 4:1 und siegte im Rückspiel mit 3:0.
Bittere Pleite für Frankfurt
40 Teams nahmen am Wettbewerb 2003/04 teil, und wieder dominierten die Teams aus Deutschland und Skandinavien. Umeå bezwang den dänischen Meister Brøndby IF insgesamt mit 4:2 und traf im Endspiel auf den Erzrivalen aus Frankfurt, der sich gegen Schwedens Malmö FF nach Hin- und Rückspiel mit 4:1 durchgesetzt hatte. Umeå sicherte sich zum zweiten Mal in Folge den Titel. Im Hinspiel gab es einen 3:0-Erfolg - für Frankfurt die erste Niederlage im Wettbewerb nach regulärer Spielzeit - das Rückspiel in Deutschland gewannen die Schwedinnen sogar mit 5:0.
Potsdam holt den Titel
In der Saison 2004/2005 waren 43 Mannschaften dabei. Zum zweiten Mal in der Geschichte ging der Titel nach Deutschland. Der Sieger hieß aber nicht Frankfurt, sondern 1. FFC Turbine Potsdam. Im Endspiel setzte sich das Team insgesamt mit 5:1 gegen den schwedischen Meister Djurgården/Älvsjö durch.
Rein deutsches Finale
In der Saison 2005/2006 nahmen erneut 43 Vereine und obwohl Potsdam es ins Finale schaffte - nach einem Sieg gegen Djurgården/Älvsjö - war es schließlich Frankfurt, das die Trophäe nach dem 4:0 im Hinspiel mit einem 3:2 im Rückspiel vor der Rekordkulisse von 13.200 Zuschauern holte. Steffi Jones und Birgit Prinz trafen im Rückspiel - genauso wie vier Jahre zuvor gegen Umeå im Endspiel des Debütwettbewerbs.
Überraschende Ergebnisse
Auch für die Saison 2006/2007 blieben Format und Teilnehmerzahl unverändert, aber im Viertelfinale passierte das Undenkbare - beide deutschen Teilnehmer schieden aus. Frankfurt musste sich Kolbotn IL geschlagen geben, Brøndby besiegte Potsdam. Arsenal schalte jedoch Brøndby im Halbfinale aus und wurde der erste englische Finalist, Umeå zog zum vierten Mal ins Endspiel ein, mit einem komfortablen Triumph gegen Kolbotn. Arsenal gewann dann das Finalhinspiel in Schweden 1:0 und hielt im Rückspiel ein torloses 0:0, das dem Team den Titel bescherte. Für den Wettbewerb der folgenden Saison meldeten 45 Teams.
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