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Die Stars der U19-Europameisterschaft

Montag, 3. August 2009
von Andrew Haslam & Paul Bryan
Der ukrainische Kapitän Kyrylo Petrov bedankt sich nach dem Finale bei den FansDer ukrainische Kapitän Kyrylo Petrov bedankt sich nach dem Finale bei den Fans (©sportsfile)Fotos/WallpapersFotos/Wallpapers »

Die UEFA-U19-Europameisterschaft in der Ukraine ist Geschichte, Gelegenheit für uns zu schauen, wer die Stars der Endrunde waren. Welche Spieler könnten es schaffen, in die Fußstapfen ehemaliger Turniersieger wie Andrés Iniesta, Fernando Torres, Alberto Aquilani, Yoann Gourcuff, Sergio Ramos und David Silva zu treten? Das Reporterteam von uefa.com hat zehn Akteure besonders unter die Lupe genommen.

Sébastien Corchia (Frankreich)
Corchia, der als großer Fan des Italieners Paolo Maldini gilt, sieht sich selbst als modernen Verteidiger, der mit der Fähigkeit ausgestattet ist, sich auch in den Angriff einschalten zu können. Darüber hinaus kann er ein Spiel sehr gut lesen. Die Rechtsverteidiger von Le Mans UC 72 kombinierte gut mit Mittelfeldspieler Tripy Makonda, musste aber bei der Halbfinalniederlage gegen England eine Rote Karte hinnehmen.

Nathan Delfouneso (England)
Der Stürmer von Aston Villa FC brauchte eine Weile, um seine Torjägerqualitäten wiederzufinden, aber dann war er nicht mehr aufzuhalten, als er gegen Slowenien und Frankreich je zwei Tore erzielte. Bei seinem letzten Treffer ging er an drei Spielern vorbei, was für sein Selbstvertrauen und seine enge Ballführung spricht.

Denys Garmash (Ukraine)
Er war der Halbfinalheld der Ukraine, dessen zwei Tore den Gastgeber erstmals ins Endspiel brachten. Der Mittelfeldspieler des FC Dynamo Kyiv war häufig weit vorn zu finden, wobei ihm seine Schnelligkeit, seine Kraft und sein Einfallsreichtum zugute kamen. Im Endspiel erzielte er das erste Tor.

Henri Lansbury (England)
Der Mittelfeldspieler von Arsenal FC war eine der wichtigen Stützen auf dem Weg ins Finale. In drei Spielen hintereinander traf er, wobei vor allem sein großer Auftritt gegen Slowenien hervorstach, als er nicht nur ein sensationelles Tor schoss, sondern an vier anderen Treffern der Engländer beteiligt war.

Adem Ljajić (Serbien)
Der 17-Jährige ist ein geborener Stürmer, der auf dem Weg auf Platz eins in der Gruppe B vier Treffer vorbereitete. Er ist stark, wenn er im Ballbesitz ist, und gleichermaßen zu finden in der Mitte oder auf den Flügeln. Wenn Ljajić Ende Januar wieder zu Manchester United FC zurückkehrt - er spielt derzeit auf Leihbasis beim FK Partizan -, dann bieten sich ManU mit ihm eine Menge von Optionen.

Fran Mérida (Spanien)
Der Mittelfeldspieler von Arsenal verkörpert auf dem Platz eine Autorität, die sein Alter vergessen lässt. Der 19-Jährige - ein Produkt der Jugendakademie des FC Barcelona - ist stark am Ball, spielt hervorragende Pässe und er geht gern nach vorn. Bei seiner zweiten U19-Endrunde in Folge kam für ihn und seine Mannschaft das frühe Aus.

Kyrylo Petrov (Ukraine)
Ebenso wie seine Mannschaft wurde der Kapitän der Ukraine im Laufe des Turniers immer stärker. Einen großen Auftritt hatte er schon am zweiten Spieltag, als er mit seinen beiden Toren den Engländern ein Remis abtrotzte. Der solide und zuverlässige Spielführer durfte nach dem Finale folgerichtig als Erster den Pokal in die Höhe stemmen.

Matej Radan (Slowenien)
Der Torhüter kassierte gegen England sieben Treffer, aber dennoch konnte er sich durch zahlreiche Glanzparaden auszeichnen, besonders beim späten Freistoß von Joe Bennett. Beeindruckend war seine Leistung auch gegen die Ukraine, die seiner Mannschaft ein Remis rettete. Und auch gegen die Schweiz zeigte er eine ausgezeichnete Leistung, so konnte er zweimal beste Möglichkeiten für Orhan Mustafi entschärfen.

Tunay Torun (Türkei)
Der Stürmer des Hamburger SV wird verglichen mit Wayne Rooney in seinen ganz jungen Jahren. Gegen Spanien, Frankreich und Serbien konnte er dies in Ansätzen zeigen, obwohl auch er das Aus nach der Gruppenphase nicht verhindern konnte. Der kräftig gebaute Torun ist stark am Ball und er verfügt über einen strammen Schuss.

Sébastien Wüthrich (Schweiz)
Der Spieler von Neuchâtel Xamax FC stellte das Herz des Schweizer Mittelfelds dar. Sein Passspiel ist exzellent, und auch auf die Ausführung von Freistößen versteht er sich, wie am ersten Spieltag sein Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit gegen England zeigte, als er die Kugel spektakulär mit links ins Gehäuse beförderte.

Diese Liste wurde von den uefa.com-Redakteuren des Turniers erstellt. Die Technische Studiengruppe der UEFA wird ihrerseits ein offizielles Team des Turniers im Rahmen ihres technischen Berichts zur EM-Endrunde benennen.

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