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Donnerstag, 1. März 2007
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An der UEFA-U17-Europameisterschaft können alle 52 UEFA-Mitgliedsverbände teilnehmen. Zuvor lief das Turnier als UEFA-U16-Europameisterschaft, 2001/02 wurde es dann aufgrund einer Änderung der Altersklassen umbenannt. In der Saison 1998/99 hatte der Wettbewerb den Meisterschaftsstatus erhalten.
Förderung des Jugendfußballs
Eines der Hauptziele der UEFA war es schon immer, den Jugendfußball zu fördern. Das Internationale Jugendturnier, das 1948 vom Englischen Fußballverband ins Leben gerufen worden war, wurde das zweite Turnier unter Leitung der UEFA, als die Europäische Fußballunion es 1956 unter ihre kontinentale Schirmherrschaft nahm. 1963 wurde erstmals eine Qualifikationsrunde nötig, da 27 Teams teilnahmen.
Aufteilung in zwei Bereiche
Als der Jugendfußball 1980 in die Bereiche U16 und U18 aufgeteilt wurde, bestand die UEFA auf einer genauen Trennung zwischen diesen Altersklassen. Bis 1999 war der U16-Wettbewerb keine "Meisterschaft", sondern ein "Turnier". Damit sollten junge Spieler vor dem Druck, der bei offiziellen Wettkampfbedingungen auf ihnen lastet, geschützt werden.
Erfahrungen sammeln
Diese Philosophie ist bis zum heutigen Tage gleich geblieben; das Turnier soll so vielen Nachwuchsspielern wie möglich die Chance bieten, internationale Erfahrung zu sammeln und andere Kulturen kennen zu lernen. Indem am Ende eines jeden Turniers eine Fairplay-Trophäe vergeben wird, möchte die UEFA junge Fußballer dazu ermutigen, schon zu Beginn ihrer Laufbahn sportlich fair aufzutreten.
Qualifikation in zwei Phasen
Die Qualifikation für die mit acht Teams ausgetragene Endrunde verläuft in zwei Phasen: die Qualifikations- und die Eliterunde. Traditionell findet die erste Qualifikationsrunde zwischen August und Dezember mit Vierergruppen statt, die beiden jeweiligen Erstplatzierten sowie der beste Drittplatzierte erreichen dann die Eliterunde, für die sich die drei Teams mit dem höchsten Koeffizienten bereits qualifiziert haben. Die Eliterunde besteht aus sieben Vierergruppen und wird bis Ende März ausgespielt. Die jeweiligen Gruppensieger qualifizieren sich neben dem Gastgeber für das Endrundenturnier.
Endrunde mit acht Teilnehmern
Bei der Endrunde werden die acht Teilnehmer in zwei Vierergruppen aufgeteilt. Die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe erreichen das Halbfinale, die beiden Halbfinalsieger bestreiten das Endspiel. Die Endrunde ist zugleich Qualifikationsturnier für die FIFA-U17-Weltmeisterschaft, wenn die Europameisterschaft in einem ungeraden Jahr stattfindet.
Iberer erfolgreich
Spanien war seit 1986 besonders erfolgreich und gewann sechs Mal den Titel - darunter 2000/01 ein 1:0-Finalerfolg über Frankreich vor mehr als 30.000 Zuschauern im englischen Sunderland. Portugal gewann die U16-Meisterschaft vier Mal, ehe das Team 2003 den U17-Titel holte.
Schweizer holen ersten Titel
Das Turnier 2001/02, das erste auf U17-Ebene, fand in Dänemark statt. Die Schweiz konnte dabei erstmals einen internationalen UEFA-Wettbewerb gewinnen. Im Finale setzte sich das Team im Elfmeterschießen gegen Frankreich durch. 2002/03 triumphierte Gastgeber Portugal, im Endspiel in Viseu gab es ein 2:1 gegen Spanien. Zwölf Monate später verlor Spanien gegen Ausrichter Frankreich mit dem gleichen Ergebnis. 2004/05 holte die Türkei in Italien den Titel, im Endspiel wurden die Niederlande mit 2:0 bezwungen. Im Finale der Endrunde 2006 in Luxemburg setzte sich Russland im Elfmeterschießen gegen die Tschechen durch.
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