Villarreals Pirès spricht Klartext
Montag, 2. November 2009Robert Pirès ruft seine Mannschaftskollegen bei Villarreal CF dazu auf, "schneller zu spielen" und mehr Tore zu erzielen, wenn man sich in Gruppe G der UEFA Europa League für die nächste Runde qualifizieren möchte.
Drei Siege
Der erfahrene Franzose äußerte sich deutlich, nachdem man am dritten Spieltag bei S.S. Lazio durch ein Tor von Tomasso Rocchi mit 1:2 verlor, und das, obwohl die Römer nach dem Platzverweis gegen Matuzalem die letzten 22 Minuten mit einem Mann weniger spielten. "Wir haben jetzt noch drei Spiele und wenn wir im Wettbewerb bleiben möchten, müssen wir sie alle gewinnen", so Pirès. "Wenn wir jetzt Lazio besiegen, würde uns das genug Selbstvertrauen für die anderen Spiele geben."
Pech
Seit der Niederlage in Rom gelang Villarreal ein 2:1 gegen Málaga CF und ein 5:0 gegen CD Tenerife, wodurch man nicht nur etwas aus dem Tabellenkeller klettern, sondern auch ein wenig Zuversicht zurückgewinnen konnte. "Wir hatten etwas Pech in beiden Wettbewerben. Eigentlich haben wir immer gut gespielt, aber wir haben nicht die passenden Ergebnisse einfahren können", so der Mittelfeldspieler.
Mangelnde Chancenverwertung
Symptomatisch schien der Spielverlauf in Rom zu sein. In den ersten zehn Minuten erarbeiteten sich die Spanier fünf gute Chancen, doch Lazio war es, das mit dem ersten Angriff überhaupt durch Mauro Zárate in Führung ging. "Ja, wir haben gut gespielt. Wir hatten viele Chancen, aber manchmal ist Fußball eben so. Wenn man seine Chancen nicht nutzt, dann wird es schwer, ein Spiel zu gewinnen", so der Franzose weiter. "Am Schluss hätten wir den Ball länger halten und das Unentschieden mitnehmen sollen."
"Härter arbeiten"
"Wir müssen im Training härter arbeiten und in den Spielen anfangen, Tore zu schießen. Manchmal muss man das Spiel einfach eiskalt gewinnen, und wir müssen schneller spielen mit weniger Pässen", so der ehemalige Spielmacher von Arsenal FC zum möglichen Rezept.
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