Benfica triumphiert bei Everton
Donnerstag, 5. November 2009SL Benfica hat mit einem 2:0-Sieg bei Everton FC die alleinige Tabellenführung in der Gruppe I übernommen. Zwei Wochen nach dem 5:0-Erfolg im Hinspiel, was für Everton die höchste Europapokal-Niederlage der Vereinsgeschichte war, konnte sich der Klub aus Lissabon erneut gegen das Team aus der Premier League durchsetzen. Im Goodison Park befand sich auch Eusebio, der bei der FIFA-Weltmeisterschaft 1966 sechs Tore in diesem Stadion erzielt hat. Diesmal markierten Javier Saviola und Óscar Cardozo in der zweiten Halbzeit die Treffer.
Gefahr durch Yakubu
Everton hätte beinahe einen Traumstart hingelegt. Sidnei konnte einen Pass auf Marouane Fellaini nicht verhindern, doch der Schuss des Belgiers stellte Júlio César vor keine großen Probleme. Kurz danach hatten die Gäste ihre erste Gelegenheit, Saviola prüfte Tim Howard mit einem Schuss aus spitzem Winkel. David Moyes hatte zwar einige Ausfälle, dennoch war sein Team im ersten Durchgang die tonangebende Mannschaft. Ayegbeni Yakubu setzte sich gegen Luisão durch, brachte den Ball dann aber nicht mehr Richtung Tor. Eine abgefälschte Flanke des Nigerianers hätte sich beinahe unter die Latte gesenkt, doch Júlio César war auf dem Posten.
Warnschuss
Benfica hatte fünf Minuten vor der Pause eine große Gelegenheit, als Cardozo eine Flanke von Fábio Coentrão gegen das Gestänge köpfte und Saviola mit dem Nachschuss an Howard scheiterte. Nach einer knappen Stunde versuchte es Angel Di María zweimal. Zunächst zielte er nach einem Pass von Cardozo zu hoch, anschließend zwang er Howard zu einer Glanzparade.
Saviola trifft
In der 63. Minute fiel das 1:0 für Benfica, auch daran war Di María beteiligt. Der Argentinier bediente seinen Landsmann Saviola, der zunächst zwar noch abgeblockt wurde, aber dann mit dem Nachschuss erfolgreich war. Nach einem abgefälschten Schuss von Ruben Amorim fiel der Ball nur wenig später Cardozo vor die Füße, der volley zum 2:0 vollstreckte. In der Schlussphase rettete Júlio César noch einmal gegen Sylvain Distin, dann war die erste Europapokal-Heimniederlage von Everton seit 2005 perfekt.
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