Evans rügt entblößte ManU-Defensive
Mittwoch, 4. November 2009Manchester United FC mag sich bereits vorzeitig für das Achtelfinale qualifiziert haben, doch nach dem 3:3-Remis gegen PFC CSKA Moskva herrschten bei den Engländern gemischte Gefühle vor. Einerseits bereitet die anfällige Defensive große Sorgen, andererseits ist der unbedingte Wille, nicht verlieren zu wollen, hervorzuheben.
"Nicht gut verteidigt"
"Wir haben als Team nicht gut verteidigt", sagte Jonny Evans, nachdem United zum ersten Mal seit 2001 drei Heimgegentreffer in der UEFA Champions League kassiert hatte. Der englische Meister sah nach dem 1:3 nach 47 Minuten bereits wie der sichere Verlierer aus. Darüber hinaus machte Evans bei der Führung der Russen keine gute Figur, als er sich vom Torschützen Alan Dzagoev düpieren ließ.
"Entblößt"
Evans, der zusammen mit Wes Brown in der Innenverteidigung spielte, da Rio Ferdinand und Nemanja Vidić nicht dabei waren, sagte: "Wir haben zuviel riskiert und waren deshalb zu oft in der Defensive entblößt." Nach dem Ausgleich durch Michael Owen besorgte Miloš Krasić fast im direkten Gegenzug die neuerliche Führung der Gäste, ehe Vasili Berezutski kurz nach der Pause aus 3:1 erhöhen konnte.
Defensive schwach
Gary Neville musste ebenfalls zugeben, dass ManU die Gegentreffer zu leicht hergeschenkt hatte. "Sie haben die Tore erzielt und haben es für uns schwer gemacht, doch am Ende haben wir alles richtig gemacht und noch ein Unentschieden herausgeholt. Wir waren geschockt, haben uns aber gut erholt und bis zum Ende unseren Kampfgeist gezeigt, dennoch wollen wir natürlich nicht jede Woche solche Gegentore kassieren." Dank der Treffer von Paul Scholes und Antonio Valencia sicherten sich die Engländer in der Schlussphase noch das verdiente Remis, und Darren Fletcher meinte: "Wir haben uns viele Chancen erarbeitet, in der Defensive haben wir jedoch enttäuscht. Sie haben verbissen verteidigt und im Sturm haben sie einige gefährliche Spieler, was sie heute gezeigt haben. Wir sind enttäuscht über die Gegentreffer, aber unsere positive Reaktion darauf war ebenfalls von großer Bedeutung."
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