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2005: Europa gibt weiter den Ton an

Donnerstag, 1. Januar 2009
Ugur Uçar (Türkei), Jérémy Menez (Frankreich), Bruno Gama (Portugal), Francisco Javier García (Spanien), Jim Boyce (UEFA) und Baba Sakho (CAF) bei der Pokal-ÜbergabeUgur Uçar (Türkei), Jérémy Menez (Frankreich), Bruno Gama (Portugal), Francisco Javier García (Spanien), Jim Boyce (UEFA) und Baba Sakho (CAF) bei der Pokal-Übergabe (©UEFA)

Die fünfte Ausgabe des UEFA/CAF-Meridian-Pokals fand im Februar 2005 in der Türkei statt. Spanien, Portugal, Frankreich und die Gastgeber hatten es bei diesem Turnier, das wie die beiden vorherigen Ausgaben in einer Gruppenphase ausgetragen wurde, mit Kamerun, Ägypten, Nigeria und Sierra Leone zu tun.

Gelungener Start
Die europäischen Mannschaften legten einen gelungenen Start hin, am ersten Spieltag gab es vier Siege. Beim 7:0-Sieg von Frankreich gegen Kamerun in Odemis erzielte Jérémy Menez drei Treffer, Karim Benzema war zwei Mal erfolgreich. Beim 3:0-Erfolg von Spanien über Sierra Leone war Mario Súarez unter den Torschützen, außerdem gewann Portugal mit 1:0 gegen Nigeria und die Türkei mit 3:2 gegen Ägypten. Zwei Tage später lief es für die afrikanischen Teams etwas besser, Ägypten holte immerhin ein torloses Remis gegen Portugal. Trotzdem waren die Europäer absolut dominant. Javi García von Real Madrid CF machte beim 4:0-Sieg der Spanier gegen Kamerun das zweite Tor, dazu triumphierte Frankreich mit 2:1 über Sierra Leone und die Türkei mit 4:0 über Nigeria.

Knappe Siege
Am dritten Spieltag gab es wieder vier Siege für Europa, jedoch fielen die Ergebnisse allesamt sehr eng aus. Spanien gewann mit 1:0 gegen Ägypten, während Menez und Benzema für den 2:0-Sieg von Frankreich gegen Nigeria sorgten. Der Türkei genügte ein Treffer von Ergin Keleş zum Erfolg über Sierra Leone, außerdem feierte Portugal einen 3:1-Erfolg über Kamerun. Unter den Torschützen war auch Kapitän Bruno Gama.

Weiße Westen
Portugal beendete das Turnier mit einer Enttäuschung, gegen Sierra Leone gab es in Aydin erneut nur ein 0:0-Unentschieden. Die Portugiesen fanden einfach kein Mittel gegen die disziplinierte Abwehr der Afrikaner. Die Truppe von Carlos Dinis war die einzige europäische Mannschaft, die nicht die maximale Punktzahl erreichte. Spanien bezwang Nigeria mit 1:0, während Ergin Keleş mit einem Doppelpack den Grundstein für den 3:1-Sieg der Türkei gegen Kamerun legte. Frankreich geriet gegen Ägypten in Soke zunächst in Rückstand, doch Menez und Benzema mit zwei Treffern sorgten für die Wende.

Beste Torjäger
Menez, Benzema und Ergin Keleş waren mit fünf Treffern die erfolgreichsten Torjäger, bei den Afrikanern traf Ägyptens Kapitän Sherif Ashraf Okily am besten - zwei Mal. Den Fairplay-Preis bekam die Türkei, der Gastgeber kassierte die wenigsten Karten. Zum Abschluss eines weiteren unterhaltsamen Turniers bekamen die Kapitäne der europäischen Teams - der Franzose Menez, der Spanier García, der Türke Ugur Uçar und der Portugiese Bruno Gama - im Akadule Hotel in Kusadasi den Meridian-Pokal überreicht.

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