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2007: Neues Konzept mit Konferenz in Barcelona

Donnerstag, 1. Januar 2009
UEFA-CAF Meridian Cup gab es am Ende nur GewinnerUEFA-CAF Meridian Cup gab es am Ende nur Gewinner (©UEFA)

Im November 2005 beschloss das UEFA-Exekutivkomitee die Neustrukturierung des UEFA/CAF-Meridian-Pokals für die sechste Ausgabe des Wettbewerbs, die im Frühling 2007 ausgespielt wurde. Waren an den vorherigen drei Turnieren noch die vier besten U18-Nationalmannschaften gegen die afrikanischen Teams angetreten, so wurde das Konzept etwas abgeändert und eine Konferenz mit pädagogischem Wert eingeführt. Aber es wurde auch zwischen zwei Auswahlmannschaften Fußball gespielt.

Soziale Verantwortung
"Das ist ein einzigartiger Wettbewerb", sagte UEFA-Präsident Michel Platini. "Mehr als jeder andere Wettbewerb steht er für Solidarität und die Anerkennung anderer Kulturen. Es ist der Pokal des Austauschs und des Teilens, von Jugend und Hoffnung, eine Brücke zwischen zwei Kontinenten, die von der Liebe zum Fußball vereint, aber aufgrund verschiedener Reichtümer leider unterschiedlich strukturiert sind. Die UEFA hat die Mittel, um ihre Überzeugungen umzusetzen, die Mittel, die meiner Meinung nach geteilt werden müssen. Als Spiel hat Fußball eine soziale Verantwortung, die nicht ignoriert werden darf."

Fischer trifft dreimal
Europa war auch weiterhin auf dem Rasen überlegen und gewann mit 6:1 und 4:0, wobei dem deutschen Talent Manuel Fischer gleich drei Tore gelangen, während Aarón Ñíguez und Aleksandr Prudnikov je zweimal ins Schwarze trafen. Europas Trainer Iñaki Sáez und sein afrikanischer Kollege Frederick Osam-Duodu waren vom Sinn des Spiels jedenfalls voll und ganz überzeugt, wobei Letzterer sagte: "Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man; nur weil man verliert, heißt das nicht, dass man nicht gut gespielt hat. Ich bin mit allem zufrieden, außer mit dem Ergebnis. Der Kampfgeist und Zusammenhalt der Jungs ist großartig. Wir haben uns sehr verbessert."

Präsentationen
Die viertägige Konferenz wurde von über 100 Trainern aus Europa und Afrika besucht, die einige Präsentationen geboten bekamen und sich an lebhaften Diskussionen beteiligten. Der Technische Direktor der UEFA, Andy Roxburgh, trug seine Präsentationen "Talente von heute - Helden von Morgen" sowie "Die Kunst des Toreschießens" vor, während der französische Trainer Jacques Crevoisier über Psychologie sprach. Außerdem traf sich die Leitung des Median-Projekts unter Präsident Şenes Erzik, der das Treffen als "sehr positiv" beschrieb, in Barcelona zu einer Sitzung.

Umfangreiches Programm
Roxburgh ließ keine Zweifel daran, dass das neue Format ein Erfolg war, als er sagte: "In der Vergangenheit ging es beim Meridian-Pokal nur um einige wenige Länder, deshalb haben wir uns entschieden, eine Konferenz zu gründen und jedes afrikanische und europäische Land dazu einzuladen. Wir hatten Repräsentanten aus 106 Ländern bei der Konferenz, und sehr interessante vier Tage, in denen es um alle Aspekte der Spielerentwicklung ging. Wir hatten auch das Glück, dass wir das Training vom FC Barcelona sowie deren Jugendmannschaften verfolgen konnten. Wir sahen unsere zwei Meridian-Teams bei der Arbeit, was ebenfalls sehr aufregend war, von daher war es ein vielfältiges und interessantes Programm."

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