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Mittwoch, 13. Juli 2005
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Die erste UEFA-Futsal-Europameisterschaft wurde 1999 ausgetragen, obwohl es im Januar 1996 im spanischen Cordoba bereits eine inoffizielle Ausgabe dieses Turniers gab. Damals konnte sich der Gastgeber durchsetzen, der seitdem auch die führende Futsal-Macht des Kontinents ist. Nach dem erfolgreichen Verlauf des Turniers 1996 ließ sich das Exekutivkomitee der UEFA im April 1997 davon überzeugen, eine offizielle Europameisterschaft einzuführen. Seit 1999 wird diese jetzt alle zwei Jahre ausgetragen. Teilnehmen können Nationalmannschaften aus ganz Europa.
Das Turnier
Die sieben Mannschaften, die neben dem zuvor bestimmten Gastgeber an dieser Endrunde teilnehmen, müssen sich über Qualifikationsturniere für die Endrunde qualifizieren. Seit 2005 gibt es auch noch eine Vorrunde für die kleineren Nationen, die dabei um den Einzug in die Qualifikationsrunde spielen. Bei der Endrunde werden die Teams in zwei Gruppen mit jeweils vier Mannschaften aufgeteilt. Jede Nation hat also drei Gruppenspiele. Die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe erreichen das Halbfinale. Der Sieger der einen Gruppe trifft dabei auf den Zweiten der anderen Gruppe. Die Sieger der beiden Halbfinals bestreiten dann das Finale.
1999
Für die erste Ausgabe 1999 wollten sich insgesamt 24 Länder qualifizieren, während Gastgeber Spanien seinen Startplatz bereits sicher hatte. Zur Endrunde nach Granada schafften es schließlich Kroatien, die Niederlande, Jugoslawien, Belgien, Italien, Portugal und Russland. Im Endspiel unterlagen die Gastgeber dann mit 2:4 nach Elfmeterschießen gegen Russland, nachdem es nach regulärer Spielzeit 3:3-Unentschieden gestanden hatte.
2001
2001 nahmen bereits 25 Nationen an der Qualifikationsrunde teil. Zur Endrunde nach Moskau (Russland war also Titelverteidiger und Gastgeber in einem) fuhren dann Spanien, die Ukraine, Polen, Kroatien, Italien, die Niederlande und die Tschechische Republik. Spanien gewann damals das Finale mit 2:1 gegen die Ukraine.
2003
2003 konnte mit Italien zum ersten Mal der Gastgeber triumphieren, mit einem 1:0-Finalsieg gegen die Ukraine. Diesmal wollten insgesamt 28 Länder zur Endrunde, die in sieben Qualifikationsgruppen mit jeweils vier Mannschaften aufgeteilt wurden. Die anderen sechs Teams bei der Endrunde in Caserta und Aversa waren die Tschechische Republik, Russland, Slowenien, Spanien, Portugal und Belgien. In diesem Jahr wurde zum bislang einzigen Mal auf das Spiel um Platz drei verzichtet.
2005
Bei der Endrunde 2005 im tschechischen Ostrau dominierten wieder einmal die Spanier, die Russland im Finale mit 2:1 besiegen konnten. Zum ersten Mal wurde eine Vorrunde mit sieben Mannschaften in zwei Gruppen eingeführt. Rumänien und Zypern setzten sich dabei durch und spielten anschließend mit den anderen 26 Teams die Qualifikationsrunde. Neben den beiden Finalisten und dem Gastgeber waren auch noch die Ukraine, die Niederlande, Italien, Portugal und Ungarn vertreten.
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