Modus
Mittwoch, 13. Juli 2005Im jährlich ausgespielten Europa/Südamerika-Pokal trafen der europäische und der südamerikanische Kontinentalmeister aufeinander. Zunächst fand dieses Duell in Hin- und Rückspiel statt, seit 1980 gab es nur noch eine Partie an einem neutralen Spielort. Der Wettbewerb wurde von 1960 bis 2004 durchgeführt und ab 2005 durch die FIFA-Klubweltmeisterschaft ersetzt.
Letzter Sieger Porto
Der FC Porto gewann im Dezember 2004 den letztmals ausgespielten Europa/Südamerika-Pokal. Die Portugiesen setzte sich in Yokohama im Elfmeterschießen gegen den kolumbianischen Verein CD Once Caldas durch. Erfinder des Wettbewerbs war der ehemalige UEFA-Generalsekretär Henri Delaunay, auf dessen Initiative hin der Südamerikanische Fußballverband CONMEBOL die Copa Libertadores einführte, um die beste Vereinsmannschaft Südamerikas zu ermitteln.
Madrid gewinnt Premiere
Das erste Duell zwischen dem Sieger der Copa Libertadores und dem Gewinner des Pokals der europäischen Meistervereine fand 1960 zwischen CA Peñarol aus Uruguay und Real Madrid CF statt. Nach einem 0:0 im Hinspiel gewann der fünfmalige Europapokalsieger im Santiago Bernabéu deutlich mit 5:1.
Punktesystem
Zwischen 1960 und 1979 gab es jeweils ein Hin- und Rückspiel. Zunächst wurde der Sieger nach einem Punktesystem bestimmt, bei Bedarf gab es ein Play-off. Dadurch hatte das Team, das im Rückspiel Heimrecht genoss, einen riesigen Vorteil, da es auch im Play-off vor heimischer Kulisse spielte. Aus diesem Grund wurde ein Play-off-Duell ab 1967 in einem neutralen Stadion ausgetragen, wenn auch auf dem gleichen Kontinent. 1968 wurde die Auswärtstorregel eingeführt, um bei Gleichstand nach Hin- und Rückspiel einen Sieger zu ermitteln.
Mittlerweile in Japan
Ab 1980 fand der Wettbewerb in nur noch einem Spiel in Japan statt. Bis 2001 war Tokios Nationalstadion die Austragungsstätte, anschließend wurden die Partien ins Yokohama International Stadium verlegt, wo 2002 auch das Finale der FIFA-Weltmeisterschaft stattfand.
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