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Endspiel - 12. Dezember 2004 MEZ (19:10 Ortszeit) - International - Yokohama
PortoPorto (8 - 7) gewinnt im ElfmeterschiessenCaldas
Porto0 - 0
Caldas

Porto krönt erfolgreiches Jahr

Sonntag, 12. Dezember 2004
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Celebration (FC Porto)Celebration (FC Porto) (©Getty Images)

Mit dem 18. Strafstoß in einem dramatischen Elfmeterschießen schoss Pedro Emanuel den FC Porto zum Gewinn des Europa/Südamerika-Pokals 2004. Nach regulärer Spielzeit und Verlängerung hatte es in Yokohama gegen CD Once Caldas 0:0 gestanden.

Dramatischer Elferkrimi
Porto traf in der regulären Spielzeit drei Mal Aluminium, zudem wurden zwei Treffer aberkannt. Im Elfmeterschießen traf Maniche die Latte, so dass Jonathan Fabbro die Chance hatte, die Partie zugunsten des Copa Libertadores-Siegers zu entscheiden. Der Kolumbianer setzte seinen Strafstoß jedoch an den Pfosten. Als später John Edwin García über das Tor schoss, verwandelte Pedro Emanuel den entscheidenden Elfmeter für Porto, das die Partie mit zehn Mann beenden musste, da Diego vom Platz gestellt worden war. Er hatte Caldas-Torwart Juan Carlos Henao nach seinem Treffer provoziert.

Zwei Umstellungen
Porto, das im Mai die UEFA Champions League gewonnen hatte, nahm gegenüber der Mannschaft, die Mitte der Woche gegen Chelsea FC gewann und damit das Achtelfinale der europäischen Königsklasse erreichte, zwei Veränderungen vor. Trainer Victor Fernandez ließ im Tor Vitor Baía anstelle von Nuno ran, in der Abwehr spielte Ricardo Costa für Areias.

McCarthy im Abseits
Maniche und Derlei spielten gegen Chelsea zwar nicht die vollen 90 Minuten, standen aber erneut in der Startformation und rechtfertigten das Vertrauen ihres Trainers. Nach sieben Minuten spielte Maniche einen tollen Pass in den Lauf von Benni McCarthy, der einen Freistoß herausholte. Die folgende Hereingabe köpfte Derlei zu McCarthy, der den Ball am langen Pfosten über die Linie drückte, doch der Südafrikaner stand im Abseits, so dass der Treffer nicht gegeben wurde.

Chancen für Porto
Dann scheiterte Maniche an Henao, ehe Fabiano in der 17. Minute die Latte des Caldas-Gehäuses traf. Sechs Minuten später flankte Fabiano zu Derlei, der über das Tor köpfte. Der Führungstreffer des Europapokalsiegers schien nur eine Frage der Zeit zu sein.

Chaos im Strafraum
Nach einem Foul von Viáfara an Ricardo Costa gab es in der 40. Minute Freistoß für Porto. Dieser sorgte für Chaos im Strafraum, nicht aber für den ersten Treffer der Partie. Die Hereingabe von Diego wurde von Viáfara zu Derlei am langen Pfosten abgefälscht, dieser schaufelte den Ball an die Latte, den Abpraller setzte McCarthy aus kurzer Entfernung über das Tor.

Caldas gefährlich
Doch auch Caldas hatte nach einem tollen Spielzug eine gefährliche Szene. Der stark spielende Fabbro trieb den Ball nach vorne und spielte dann einen gefühlvollen Pass auf John Viáfara, der aus spitzem Winkel verzog.

Porto im Pech
Auch im zweiten Durchgang war Porto die bessere Mannschaft und hatte nach rund einer Stunde eine weitere Großchance. Ein Schuss von Maniche wurde zu McCarthy abgefälscht, der Südafrikaner schob die Kugel über die Linie, doch der Schiedsrichter entschied erneut auf Abseits. In der 66. Minute hatte McCarthy Pech, als sein Schuss aus 23 Metern an die Latte ging.

Glanzparade
Große Aufregung gab es, als De Nigris im Zweikampf mit Baía im Strafraum zu Boden ging, doch Schiedsrichter Jorge Larrionda aus Uruguay ließ weiterspielen. Kurz vor Ende hatte Ricardo Costa per Kopfball die Chance, doch Henao konnte mit einer Glanzparade einen Gegentreffer verhindern.

Baía raus
In der Verlängerung verletzte sich Baía, für ihn rückte Nuno zwischen die Pfosten. Porto dominierte weiter, konnte sich aber keine klaren Chancen mehr erspielen. Bis zum dramatischen Elfmeterschießen mussten beide Torhüter nicht mehr eingreifen.

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Europa/Südamerika-Pokal