Modus

Mittwoch, 13. Juli 2005

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Der Pokal der Pokalsieger war der drittwichtigste Klubwettbewerb der UEFA. Nach dem Endspiel 1999 wurde er abgeschafft. Der erste Pokal der Pokalsieger wurde in der Saison 1960/61 ausgespielt.

Qualifikation
Die UEFA-Mitgliedsverbände durften die jeweiligen Pokalsieger oder, unter bestimmten Umständen, die Finalisten des Pokalendspiels für den Wettbewerb melden. Dies war der Fall, wenn der Pokalsieger auch die jeweilige Meisterschaft des Verbandes gewonnen hatte. Der Wettbewerb wurde im K.o.-System ausgetragen. 1960/61 und 1961/62 wurden die Finals in Hin- und Rückspielen entschieden. Von der darauf folgenden Spielzeit an wurde der Pokalsieger in nur einem Endspiel ermittelt (auch wenn 1963/64 und 1970/71 Entscheidungsspiele ausgetragen werden mussten, um den Sieger zu küren).

Modus
Zum letzten Mal fand der Wettbewerb 1998/99 statt. Sechs Runden wurden ausgetragen. Bis zum Halbfinale spielten die Klubs in Hin- und Rückspielen den Sieger aus. Das Team, das insgesamt mehr Tore schoss, kam eine Runde weiter. Bei Torgleichheit qualifizierte sich die Mannschaft für die nächste Runde, die mehr Auswärtstore erzielte. War auch so keine Entscheidung möglich, kam es zur Verlängerung und, wenn nötig, zum Elfmeterschießen.

Golden Goal
Das Endspiel wurde in einer einzigen Partie ausgetragen. Stand es nach 90 Minuten remis, kam das "Golden Goal" zur Anwendung. Hatte kein Team das entscheidende Tor binnen zwei Mal 15 Minuten erzielt, wurde der Sieger im Elfmeterschießen ermittelt.

Barcelona am erfolgreichsten
S.S. Lazio hieß der letzte Gewinner des Pokals der Pokalsieger. Real Mallorca wurde 1999 vor 33.000 Zuschauern im Villa Park von Birmingham mit 2:1 geschlagen. Eine andere italienische Mannschaft, der AC Fiorentina, holte 1961 den ersten Pokal der Pokalsieger. Am häufigsten gewann ihn jedoch der FC Barcelona. Viermal - 1979, 1982, 1989 und 1997 - konnte der spanische Verein den Wettbewerb für sich entscheiden.

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